Bilderrahmen

Gute Rahmen-Bedingungen

Eine Wohnung ist kein Museum. Bilder gehören aber trotzdem in die vier Wände, ­finden wir. Hier kommen praktische Tipps für die private Galerie.

Veröffentlicht am 14.11.2017
Bilderrahmen und Umzugskisten.


Der richtige Rahmen

  • Eine Kunst für sich. Deshalb bieten Galerien Käufern an, die Einrahmung zu übernehmen, oder beraten entsprechend. Das Angebot sollte man annehmen!
  • Im Trend sind schlichte Galerie- bzw. Atelierrahmen. Top-Adresse mit riesiger Auswahl: bilderrahmenwerk.de. Wer ­außergewöhnliche oder antike Rahmen sucht, sollte bis zu 2000 Euro einkal­kulieren. Jährliche Auktionen veran­staltet zum Beispiel das Rahmen-Fachgeschäft Conzen in Düsseldorf. 
  • Die unkomplizierte Nummer, vor ­allem für Standardformate, ist der Online-Shop von Max Aab. Maßanfertigungen ­findet man unter halberahmen.de

Kunst im Web

Originale im Netz kaufen? Kein Pro­blem, Online-Galerien boomen:

  • Bei allyoucanart.de kann man zeit­genössische Werke (insbesondere von Künstlerinnen) kaufen oder mieten (10 Prozent des Kaufpreises pro Monat). 
  • fineartmultiple.de gilt als Marktplatz für Prints und Fotos der 500 wichtigsten Gegenwartskünstler. Interessant: Die „Collectors Lounge“ gibt Einblick in internationale private Sammlungen.  
  • Mieten statt kaufen: Die uveartcollection.com will Kunst für alle zugänglicher machen. Ein Kurator wählt gezielt Werke aus, unter 30-Jährige zahlen nur 90 Euro Miete. 

Bilderrahmen an einer Wand.


Inspiration

„Frieze London“ und „Art Basel“, „Art Week“ und „Positions“ in Berlin: Für vie­le sind Kunstmessen Insider-Veranstaltungen. Gut für Einsteiger: 

  • Die „Affordable Art Fair“ (zum Beispiel 16. bis 19.  November in Hamburg) will Hemmschwellen abbauen. Hier kostet kein Kunstwerk über 7500 Euro. Die 80 Galerien erklären ihre Werke, es gibt Workshops zu Spezialthemen und Führungen. 
  • Noch ein Tipp von „Affordable“-Messe­direktor Oliver Lähndorf für Kunst-Novizen: Kunsthochschulen bieten Rundgänge für jedermann. Dort entdeckt man junge Künstler, die noch keine Galerie haben – und kann vielleicht ein echtes Schnäppchen machen. 
  • Die (englischsprachige) Website theartgorgeous.com nähert sich dem Thema Kunst total unverkrampft. Amüsant: „Arty-Pedia“ und der „Girl’s Guide“, ein ABC zum Mitreden.

DIY

  • Fotokunst boomt. Wer Jürgen Teller oder Ellen von Unwerth (fast) das ­Wasser reichen kann, lässt seine Bilder auf Dibond (Aluminiumplatten) oder Leinwand drucken.
  • Galerie-Kaschierungen und den kompletten Service inklusive Rahmung bietet whitewall.de. Ein Profi mit großer Auswahl an verschiedenen Papier- und Aluqualitäten ist das Berliner ­Unternehmen jam-fineartprint.de. Wer zu eigenen Werken auch kuratierte Kollektionen sucht, ist bei seenby.de an der richtigen Adresse.

Hängung

Unter der Decke oder auf Kniehöhe anbringen? Macht die Sache spannend. Hier klassische Varianten: 

  • Auf Kante: Für unterschiedlich große Bilder. Der Abstand zwischen den Rahmen bleibt gleich.
  • Petersburger Hängung: Lockere Anmutung verschiedener Formate, gedachte Linien beruhigen.  
  • En bloc(k): Eine unsichtbare äußere Begrenzung – Rechteck oder Quadrat – ordnet die Bilderflut.

Möglichkeiten zur Hängung von Bildern.