London-Korrespondentin Diana Zimmermann

Immer im Bild

Seit dem Referendum berichtet die ZDF-Korrespondentin Diana Zimmermann unermüdlich aus London. Ob sie das Wort Brexit noch hören kann? Na klar!

Veröffentlicht am 10.08.2016

Der Wind arbeitet gegen die Frisur, die Turnschuhe sind nass vom Platzregen, winkende Passanten, hupende Autos und irgendwo im Hintergrund läutet Big Ben: die typische Kulisse für Diana Zimmermann. Seit dem Referendum spricht die ­Korrespondentin, 45, unermüdlich in ihr orange beplopptes ZDF-Mikrophon und berichtet vom politischen Chaos in ­Großbritannien.

Um den Überblick zu behalten, unterhält sie sich mit Wissenschaftlern, Nachbarn, Taxifahrern, schätzt ein, wägt ab. Klar könne sie das Wort „Brexit“ noch hören: „Wenn Theresa May vor die Presse tritt und sagt 'Brexit means Brexit', dann möchte ich wissen, was das letztendlich bedeutet“, sagt die Journalistin. „Insofern bleibe ich auch weiterhin neugierig.“

Um den Job als Dauergast auf unseren Bildschirmen zu stemmen, brauche sie mindestens sechs Stunden Schlaf, „sonst ist mir zum Weinen zumute“, sagt die zweifache Mutter. Seit über einem Jahr leitet sie das Sendestudio in London – ihr zehnter Umzug nach Stationen in Frankfurt, Berlin, Paris und Peking. Das Korres­pondentenleben sei jedenfalls wie für sie gemacht, weil sie es liebt, Geschichten zu erzählen: „Außerdem hab ich ein echtes Routineproblem.“