Frankfurter Buchmesse

Die besten Bücher im Herbst

In Frankfurt hat die Buchmesse eröffnet. Diese Neuerscheinungen im Herbst lohnen sich garantiert.

Veröffentlicht am 19.10.2016
Unsere Buch-Empfehlungen für den Herbst.

Diese Neuerscheinungen lohnen sich.


„Die Männer meines Lebens“ von Mary-Louise Parker.

„Die Männer meines Lebens“ von Mary-Louise Parker.


"Die Männer meines Lebens" von Mary-Louise Parker

Großväter, Papas, Ex-Freunde, Söhne, Surflehrer oder der Typ mit den großen Füßen: Im ­Leben einer Frau gibt es viele Männer. Die „Weeds“-Schauspielerin Mary-Louise Parker erklärt, warum jedem Einzelnen ihr Herz gehört. ­Rasant, witzig, irre gut.

S. Fischer, 20,00 Euro

„Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante.

„Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante.


"Meine geniale Freundin" von Elena Ferrante

Lila hat sich in Luft aufgelöst und ihr Sohn sucht sie bei der Person, die sie am besten kennt: Freundin Lenù, mit der sie im Neapel der Nachkriegszeit aufgewachsen ist. Der Hype um den Roman von Elena Ferrante (ein Pseudonym) mag etwas übertrieben sein, aber das Buch ist wie Neapel selbst: laut, verführerisch, dreckig, auf-regend und durchaus fesselnd.

Suhrkamp, 22,00 Euro

"Der Lauf der Liebe" von Alain de Botton.


"Der Lauf der Liebe" von Alain de Botton

Was wurde nicht alles über die Liebe geschrieben. Und trotzdem braucht jeder, der das schönste schlimmste Gefühl der Welt verstehen will, dieses Buch: Am Beispiel von Rabih und Kirsten wird durchexerziert, was Liebe alles sein kann, vom Anfang bis zum Ende. Nicht außergewöhnlich – und gerade deshalb so wunderbar, weil man sich kaum näherkommen kann als zwischen diesen Zeilen.

S. Fischer, 20 Euro

"Die Ehefrau" von Meg Wolitzer.


"Die Ehefrau" von Meg Wolitzer

Kann passieren, dass eine Ehe über die Jahre vom Himmel in die Hölle führt. Die bissig-raffinierte Story von Joan und Joe Castleman ist stellvertretend für das Machtspiel der Geschlechter. Joe ist ein berühmter Schriftsteller, Joan lässt ihr Talent brachliegen und bekommt drei Kinder. Klassische
Tragödie, meint man, bis Joan endlich abrechnet. Verblüffend, komisch und äußerst präzise.

DuMont, 23,00 Euro

"Raumpatrouille" von Matthias Brandt.


"Raumpatrouille" von Matthias Brandt

Eine Radtour mit Herbert Wehner, mit Polizeischutz auf die Kirmes, zum Tee bei Heinrich Lübke: Schauspieler Matthias Brandt erzählt in seinem Debüt von seiner merkwürdigen und auch einsamen Kindheit im Bonn der 70er-Jahre. Mutter Rut ist liebevoll und nahbar, während Vater Willy einem Phantom gleicht. Ein spannender ­Einblick in eine besondere Familie.

Kiepenheuer & Witsch, 18,00 Euro

"Schwestern bleiben wir immer" von Barbara Kunrath.


"Schwestern bleiben wir immer" von Barbara Kunrath

Man möchte nicht mit Alexa tauschen: vom Mann verlassen, von der Mutter belogen, von der Schwester bemitleidet und von den Kindern ignoriert. Dann sucht sie den Grund für das große Minus im Leben und entdeckt zum Schluss ein überraschendes Plus.

Ullstein, 9,99 Euro

"Wovon wir lebten" von Silke Scheuermann.


"Wovon wir lebten" von Silke Scheuermann

Die Mutter Alkoholikerin, der Vater ein Sadist: Marten droht böse abzu-rutschen in eine Spirale aus Gewalt, Drogen und Sex-Exzessen. Bis eine glückliche Fügung ihn an den Herd eines Frankfurter Szenelokals lotst und er sich ins Leben zurückkocht. Ein wunderbarer Entwicklungsroman, bei dem das Ende leider ein bisschen zu süßlich ausfällt.

Schöffling & Co., 24,00 Euro