Neu im Kino

Die besten Filme im November

Die schlechteste Opernsängerin der Welt, ein legendärer New Yorker Nachtclub und eine geglückte Philip-Roth-Verfilmung: Das sind die sehenswerten Filmstarts im November.

Veröffentlicht am 23.11.2016
Meryl Streep als Florence Foster Jenkins.

Gibt den Ton an: Meryl Streep liegt als Florence Foster Jenkins immer knapp daneben – und damit goldrichtig.


Amerikanisches Idyll

Ein Stück Geschichte als erschütterndes Familiendrama: Ewan McGregor hat den Roman „Amerikanisches Idyll“ von Philip Roth verfilmt und spielt selbst den erfolgsverwöhnten Seymour, glücklich verheiratet mit einer Schönheitskönigin. Doch die politischen Unruhen der 1960er, Vietnamkrieg und Rassenkrawalle machen auch vor seiner privaten Bilderbuchidylle nicht halt, als Seymours Tochter (Dakota Fanning) eine Bombe legt.

Start: 17.11

Ewan McGregor und Dakota Fanning in der Philip-Roth-Verfilmung „Amerikanisches Idyll“.

Ewan McGregor und Dakota Fanning in der Philip-Roth-Verfilmung „Amerikanisches Idyll“.


Café Society

Der legendäre New Yorker Nachtcklub „Café Society“ wird in Woddy Allens 47. Kinofilm noch eine Rolle spielen. Aber zuerst zieht Bobby (Jesse Eisenberg) aus der Bronx in die Filmmetropole Los Angeles. Sein Onkel kennt die Stars, schiebt den Grünschnabel aber an seine Sekretärin (Kristen Stewart) ab, die der ganze Glamour kaltlässt. Geistreiche Hollywood-Hommage – bildschön, gewohnt sarkastisch.

Start: 10.11.

Florence Foster Jenkins

Die spendable New Yorker Erbin Florence Foster Jenkins wurde um 1900 als schlechteste Opernsängerin der Welt berühmt. Trotzdem bestand sie darauf, aufzutreten. Stephen Frears („Die Queen“) hat ihre kuriose Karriere als zärtliche Komödie verfilmt. Meryl Streep liegt grandios daneben – noch umwerfender ist Hugh Grant als gestresster Gatte.

Start: 24.11.

Meryl Streep als Florence Foster Jenkins.

Gibt den Ton an: Meryl Streep liegt als Florence Foster Jenkins immer knapp daneben – und damit goldrichtig.