Digital Female Leader Award

Die Nominierten in der Kategorie „Lifestyle“

Zusammen mit dem Karrierenetzwerk Women in Digital haben wir den Digital Female Leader Award verliehen. Wer in der Kategorie „Lifestyle“ nominiert wurde – und wer gewonnen hat – sehen Sie hier.

Die Nominierten in der Kategorie Lifestyle

Von links nach rechts: Sibilla Kawala, Kornelia Telkes und Ester Kredö, Amber Ried (Gewinnerin)


Amber Riedl

Alter: 37
Position/Titel: Gründerin und Geschäftsführerin
Firma/Organisation: Markerist GmbH
Idee: Wegbereiterin für das Lernen von morgen: mit Video und Paid Content

Was sie macht

Amber Riedl gründete 2013 mit Makerist eine erfolgreiche DIY-Plattform im Internet. Über 420.000 Kunden lernen in Video-Kursen Nähen oder Stricken, entdecken in über 10.000 Ebooks ihr nächstes Projekt und täglich neue Trends auf Makerist.de. Die passenden Stoffe, Garne, Nähmaschinen und kreatives Zubehör sind zusätzlich im Shop erhältlich. Was Amber Riedl sagt: „Im Jahr 2016 wollen wir uns auf dem internationalen Markt beweisen und mit unserem erfolgreichen Geschäftsmodell expandieren - als erste Anlaufstelle für Do It Yourself im Internet.“

Warum sie ein Digital Female Leader ist

Als Gründerin zweier Onlineunternehmen (vor Makerist mit inzwischen 37 Mitarbeitern „1001Hochzeiten“) ist Amber Riedl eine Mitgestalterin der digitalen Welt. Sie treibt eine Entwicklung voran, die für eine junge Generation Alltag sein wird: das Lernen und Gestalten durch Videos, Paid Content und Community.

Führung bedeutet…

„…Potenzial erkennen und es fördern, Verständnis und Vertrauen zeigen, abgeben können und auf diese Weise MitarbeiterInnen maximal motivieren - ohne dabei absolute Selbstaufgabe einfordern zu müssen.“

Kornelia Telkes und Eszter Kerdö

Position/Titel: Geschäftsführerinnen
Firma/Organisation: Kala Fashion
Idee: Digitale Showrooms und Kollektionspräsentationen per Video

Was sie machen

KALA Fashion ist auf die Produktion und den Vertrieb von Kleidern für „female leaders“ spezialisiert, die das „female“ auch mit ihrer Kleidung zum Ausdruck bringen wollen. Was sie sagen: „Die Digitalisierung ist in der Modebranche allgegenwärtig. Alle Bereiche sind davon betroffen, außer

der Vertrieb. Dieser ist nach wie vor sehr kostenintensiv (insbesondere die Messen und Samplekollektionen), zeitlich unflexibel (der nicht mehr zeitgemäße Halbjahres-Rhythmus) und wenig innovativ, was neue Kommunikationswege zwischen Händlern und Labels angeht.“

Warum sie ein Digital Female Leader ist

Kornelia und Eszter haben erkannt, dass man nachhaltige und sinnvolle neue Strategien nicht nur in der Produktion braucht, sondern auch in dem Teil des Mode-Kreislaufes, der hier in Deutschland passiert. Sie arbeiten dafür an der Realisierung verschiedener Ideen, wie z.B. digitale Showrooms, Video-Kollektionspräsentationen oder auch digitale, mit den Einkäufern geteilte Kalender für die Vereinfachung von Vertriebstouren.

Führung bedeutet…

„… Neugier und Offenheit, da Führung immer nur nach vorne, ins Ungewisse erfolgreich sein kann. In Zeiten des digitalen Umbruchs heißt Führung zudem, generationsübergreifend zu arbeiten, junge Talente zu fördern und Ihnen zuzuhören.“

Sibilla Kawala

Alter: 21
Position/Titel: Gründerin und Geschäftsführerin
Firma/Organisation: Kawala Handels GmbH/LIMBERRY
Idee: Das Dirndl goes digital

Was sie macht

Bei „Limberry“ können Frauen ihr Dirndl selbst gestalten. Gemeinsam mit den Programmierern und heutigen Mitgesellschaftern entwickelte Sibilla Kawala einen fotorealistischen Online-Konfigurator, mit dem sich die Kunden das Kleidungsstück selbst designen können. Diese werden dann nach Maß in Deutschland gefertigt. Darüberhinaus bietet Limberry auch Kollektionen von über 20 renommierten Trachtendesignern im Shop an.

Warum sie ein Digital Female Leader ist

Sibilla Kawala ist es gelungen, eine eher traditionelle Branche mit moderner Technologie zu durchdringen. („Laptop und Lederhose“ könnte man also sagen) Was sie selbst sagt: „Meine Pionierarbeit war zunächst die Entwicklung des Onlinekonfigurators für Mode, dann im E-Commerce der Trachtenbranche. Viele kleine Labels existierten vor Limberry nur offline - wir haben ihnen ein digitales Schaufenster gegeben.“

Führung bedeutet…

„… Raum zur Entfaltung und der persönlichen Entwicklung zu geben. Ich glaube, wenn man ein Arbeitsumfeld kreiert, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen, dann arbeiten sie verantwortungsvoll.“


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