myself Editorial

Die neue November-Ausgabe

Anti-Aging, Jugend-Wahn und die ewige Selbstoptimierung nerven. Wie gut, dass es Frauen wie die fabelhafte Helen Mirren gibt. myself-Chefredakteurin Sabine Hofmann über das lässigste Rolemodel unserer Zeit.

Veröffentlicht am 04.10.2017
Cover der November-Ausgabe von myself.


Als unlängst die Rolling Stones auf Deutschland-Tournee waren, vermutete ein Kritiker, die Rockstars hätten irgendwo einen Zaubertrank versteckt, weil die über 70-Jährigen in so verblüffend guter Form waren. Die Schauspielerin Helen Mirren, zwei Jahre jünger als Mick Jagger, denkt nicht in solchen Kategorien. Die Frau findet sogar das Wort Anti-Aging irreführend, wo doch alle wüssten, dass wir zwangsläufig älter werden. Natürlich kümmert sie sich um ihr Äußeres, hat aber kein strenges Schönheitsprogramm und keinen Zaubertrank. Vor allen Dingen versucht sie nicht, wie eine 40-Jährige daherzukommen.

Michelle Lee hat die wandlungsfähige, witzige und extrem lässige Engländerin getroffen, lesen Sie ihr Porträt auf Seite 120 – und schauen Sie sich die Fotos an. Mick Jagger mag mühelos über die Bühne tänzeln. Aber Helen Mirren sieht besser aus. 

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