Sinnsuche mit 40

Kleine Korrekturen für ein besseres Leben

Mit 40 Jahren ziehen viele Frauen Bilanz. Warum es völlig normal ist, das eigene Leben zu hinterfragen. Und was man tun kann, um es zu ändern

Frau am Meer

In der Mitte des Lebens ziehen viele Menschen Bilanz.


Ich bin 40 und irgendwie passiert in meinem Leben gar nichts mehr. Gleicher Job,  gleicher Mann, gleiche Stadt… seit zehn Jahren immer dasselbe. Das deprimiert mich zunehmend. Sind solche Phasen normal?

Um die 40 ziehen die meisten Frauen Bilanz. Man fragt sich, wer man geworden ist – und ob man diese Person mag. Deprimiert fühlen Sie sich nur, solange Sie nicht wissen, was Sie genau stört. Legen Sie die Karten auf den Tisch: Was finden Sie in Ihrem Leben gut? Was ist renovierungsbedürftig? Suchen Sie sich realistische Vorbilder, ändern Sie Dinge, die Sie blockieren.

Viele erfüllen nur die Erwartung anderer und verlieren sich selbst dabei aus dem Blick. Wenn Sie neue Wege einschlagen, bedenken Sie auch die Konsequenzen, nicht alle werden mitziehen. Wer z. B. wieder ins Berufsleben einsteigen will, kann nicht erwarten, dass die Oma begeistert Babysitter-Dienste anbietet. Und krempeln Sie nicht auf einen Schlag gleich alles um. Manchmal genügen kleine „Korrekturen“ für ein besseres Lebensgefühl.


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