Einmischen, oder?

Der Schluffi-Partner

Wenn der Partner keinen beruflichen Ehrgeiz entwickelt und vom Vermögen der Eltern abhängig ist, lässt das keine Beziehung auf Augenhöhe zu. Es muss eine Entscheidung her – für oder gegen die Beziehung.

Veröffentlicht am 23.03.2017
Ein Mann liegt Gitarre spielend in einer Hängematte.

Wenn der Lebensgefährte beruflich keinen Ehrgeiz hat – einmischen? 


Mein Lebensgefährte entwickelt keinen beruflichen Ehrgeiz. Er ist über 40 und verlässt sich darauf, dass er von seinen Eltern ein Vermögen erbt. Mich stört seine Abhängigkeit, deswegen streiten wir ständig.

Schon seltsam, dass einen etwas so Grundsätzliches am Partner stört – und man sich trotzdem nicht trennt. Es ist ja eher unwahrscheinlich, dass der Mann sich plötzlich ändert und im Job durchstartet. Er verlässt sich auf sein Erbe und bleibt in der Position des Kindes. Sie machen ihm Vorwürfe und schlüpfen in eine Mutterrolle.

Sorry, aber das klingt nicht nach einer Beziehung auf Augenhöhe. Trotzdem scheint Sie irgendwas zu halten: sei es seine charmante Freigeistattitüde, die Hoffnung, von dem Geld später auch zu profitieren, oder schlicht die Angst vor dem Alleinsein. Was offensichtlich ist: Es muss eine Entscheidung her – für oder gegen die Beziehung. Das schließt im ersten Fall aber auch sein klares Bekenntnis zu der Partnerschaft ein.