Star-Wars-Star Felicity Jones

Die neue Heldin

Die Rolle der Frau von Stephen Hawkings brachte ihr 2014 eine Oscarnominierung ein. Jetzt spielt Felicity Jones im neuen Star-Wars-Blockbuster „Rogue One“ Rebellin Jyn Erso – und prägt einen neuen Heldinnentyp.

Veröffentlicht am 16.12.2016
Felicity Jones.

Felicity Jones – der neue Stern am Star-Wars-Himmel.


Sie ist der neue Stern am Star-Wars-Himmel: Felicity Jones, 33, ist die kämpferische, weibliche Hauptfigur Jyn Erso in Gareth Edwars „Rogue One: A Star Wars Story“. Die Zeitrechnung der Science-Fiction-Reihe ist kompliziert – der mittlerweile achte Blockbuster ist ein Spin-Off, das zwischen Episode III und IV angesiedelt ist. Die Weltpremiere von „Rogue One“ am 10. Dezember lief fantastisch, Kritiker sind begeistert und jetzt gilt es den Vorgänger von 2015 – „Erwachen der Macht“ – an den Kassen zu übertrumpfen. Der Film spielte immerhin zwei Milliarden Dollar ein.

Felicity, die Glückliche

Und Felicity Jones? Nimmt das alles ganz locker. Die Britin wollte schon als Kind Schauspielerin werden, sie studierte Anglistik in Oxford und sprach am Uni-Theater für die weibliche Hauptrolle in „Romeo und Julia“ vor. Sie bekam die Rolle nicht, eine Enttäuschung – und ein Schlüsselerlebnis, das sie erst recht anspornte.

Felicity, die Glückliche, hat jetzt einen Lauf: In „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ spielte sie 2014 die Frau von Stephen Hawkings und glänzte an der Seite von Eddie Redmayne. Die Belohnung: eine Oscarnominierung. Und jetzt: Yedis, Klone, Raumschiffe. Felicity Jones ist keine, die lange zweifelt. So sagte sie kürzlich: „Wenn sich die Dinge gut entwickeln, muss man die Gelegenheiten wahrnehmen. Man weiß ja nie, wann die nächste kommt.“ Jyn Erso in „Rogue One“ ist eine Kämpfern, Felicity Jones trainierte hart für die Rolle. „Allein Jyn Ersos Gang, sie bewegt sich wie ein Raubtier im Käfig.“ 

Ein neuer Heldinnentypus

Die Britin kämpft auch privat, sie setzt sich für Gleichberechtigung und die gerechte Bezahlung von Frauen ein. Sie ist sympathisch, dunkelhaarig, gewitzt, selbstbewusst – und ein neuer, weiblicher Heldentypus: Felicity Jones ist auf dem Boden geblieben, obwohl ihre Star-Wars-Gage wohl im Millionenbereich liegt. Was das Beste für sie am Film-Set war? Sie konnte während der Dreharbeiten in der Nähe von London zuhause übernachten, in ihrem eigenen Bett. Da weiß eine, worauf es im Leben ankommt.