Finanzfrage der Woche

Soll man in Immobilien investieren?

Von einer Immobilie als Altersvorsorge profitiert man schon heute. Doch wann lohnt sich der Kauf wirklich und in welchem Fall sollte man es lieber bleiben lassen? Erfahren Sie hier.

Veröffentlicht am 26.10.2017
Frau mit Geldmünzen.

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Sie wohnen in einer schönen Dreizimmer-Wohnung und überweisen dem Vermieter jeden Monat um die 1.000 Euro Miete? Statt die Kasse des Wohnungs-Eigentümers zu füllen, könnten Sie das Geld auch für den eigenen Vermögensaufbau nutzen – mit dem Kauf einer Immobilie. Tatsächlich ist Wohneigentum die einzige Altersvorsorge, von der Sie schon heute profitieren können. Ist die Immobilie dann im Alter abbezahlt, können Sie Ihre – hoffentlich nicht – knappe Rente für die schönen Dinge des Lebens nutzen.

So weit, so gut. Aber ganz so einfach ist es leider auch nicht. Zum einen muss eine Immobilie zu Ihrer Lebensplanung passen. Denn wie das Wort schon sagt: Immobilien sind immobil. Wollen Sie sich langfristig an einen Ort binden? Zum anderen muss die Finanzierung auf sicheren Beinen stehen, wenn aus dem Traum von einer Immobilie kein Albtraum werden soll. Das heißt, Sie brauchen ein relativ sicheres Einkommen und auch Eigenkapital – mindestens 20 Prozent des Kaufpreises und der Kaufnebenkosten sollten Sie in die Finanzierung einbringen können. Bei einem Kaufpreis von 250.000 Euro und 15 Prozent Kaufnebenkosten macht das fast 60.000 Euro!

Dazu kommt, dass die Preise für Immobilien in den vergangenen Jahren massiv gestiegen sind – für schönen Wohnraum in guten Lagen müssen Sie in vielen Großstädten horrende Summen zahlen. Ob sich das rechnet? Wenn Sie den letzten Cent für die monatliche Hypothek aufbringen müssen und dann keine finanziellen Reserven haben, wahrscheinlich nicht.

Damit Ihr Immobilienkauf zum Vermögensbringer und nicht zum Verlustgeschäft wird, ist auf jeden Fall gute Planung gefragt. Eine Checkliste mit den wesentlichen Punkten finden Sie hier.