Finanzfrage der Woche

Lohnt sich Altersvorsorge?

Wie sichert man sich finanziell fürs Alter ab, wenn jeden Monat das Konto auf Null und sogar darunter steht? Ein Finanzexperte erklärt, wie das mit kleinen Kniffen im Alltag geht.

Veröffentlicht am 31.08.2017
Frau mit Geldmünzen.

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Ich habe eh kaum Geld übrig, lohnt sich Vorsorge überhaupt?

Vorsorge für das Alter? Da winken viele Frauen gleich mal ab. Sie kämen ja so schon kaum über die Runden - am Monatsende sei das Konto auf Null oder noch ein wenig darunter. Sparen komme schon deshalb nicht in Betracht. Kein Geld übrig: Das glauben wir nicht!

Zumindest als Ausrede sollten Sie dieses Mantra nicht bemühen, bevor Sie nicht einen Kassensturz gemacht haben. Damit erhalten Sie zunächst mal einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben. Und es zeigt sich, wie viel Geld Sie ganz nebenbei ausgeben – für Kaffee, das Brötchen beim Bäcker, den Energie-Drink beim Kiosk, für Kino, Kneipe, das sechste schwarze T-Shirt oder den 10. Lippenstift. Diese Freiheiten gönnen Sie sich? Das ist gut. Aber eventuell haben sich auch einfach nur Gewohnheiten eingeschlichen. Das morgendliche Brötchen beim Bäcker etwa kostet locker 40 Euro und mehr im Monat – Geld, das Sie per Fonds-Sparplan in den Vermögensaufbau investieren könnten.

Ob sich das rechnet? Aber ja! Über 30 Jahre käme bei einer Verzinsung von 6 % eine stattliche Summe von fast 40.000 Euro zusammen, von denen Sie nicht einmal 15.000 Euro eingezahlt hätten. Für den Rest sorgte der Zinseszins. Geben Sie sich also einen Ruck und schmieren sich morgens zuhause eine Stulle. Sie finden das kleinlich? Vielleicht haben Sie ja auch größeres Einsparpotenzial oder können Ihren Arbeitgeber und/oder den Staat über Vermögenswirksame Leistungen oder einen Riester-Vertrag mitbezahlen lassen? Hauptsache, Sie kümmern sich um Ihr Geld.

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