Reise-Souvenirs

Frisch ausgepackt!

Die Unternehmerin Franziska von Hardenberg, Gründerin von Bloomy Days, liebt außergewöhnliche Mitbringsel. myself verrät sie, welche Rolle ihre kleine Tochter dabei spielt und warum sie in Sachen Souvenirs am liebsten die Einheimischen unterstützt

Veröffentlicht am 30.09.2016


Der schönste Moment, wenn ich von meinem Urlaub nach Hause komme: Ich lege meinen alten Rimowa-Koffer aufs Bett, packe alle Mitbringsel aus und arrangiere sie auf dem Küchentisch. Bekommt mein Neffe den grünen oder den roten Anhänger? Könnte ich die goldene Taube aus Santorin nicht als Briefbeschwerer verwenden? Bisher habe ich immer Kleinigkeiten mitgebracht, doch seit meine Tochter Elsa mich begleitet, ist alles anders. Wenn Windeln und Milchpulver verbraucht sind, wird der entstandene Leerraum gefüllt - mit Sandalen (Cannes) und Clutch (New York), Parfum (Grasse), Uni-Sweatshirts (Dublin), Schmuck (Istanbul) und natürlich jede Menge Geschenke für Elsa. Als wir dieses Jahr auf Koh Yao Noi waren, habe ich ihr bei einer jungen Dame einen Elefanten gekauft, von Hand genäht. Ich halte immer Ausschau nach Frauen, die ein lokales Business haben, die möchte ich unterstützen. In Thailand gibt es einige davon, das Land hat mit 80 Prozent die höchste Frauenerwerbsquote weltweit. Viele Frauen sitzen im Chefsessel, das finde ich super. Blumen reisen nur per Foto mit nach Hause, oft vorab als E-Mail an mein Team, zum Beispiel eine neue Lilienzüchtung. Wenn mein Koffer ausgepackt ist, verpasse ich ihm ein Souvenir: einen Aufkleber vom letzen Reiseziel.

Text: Cornelia Haff