Hamburgs Elbphilharmonie

Gesamtkunstwerk

Anfang des Jahres eröffnete Hamburgs neuestes Wahrzeichen: die Elbphilharmonie. Die Konzerte für 2017 sind zwar bereits restlos ausverkauft, trotzdem lohnt sich ein Besuch.

Veröffentlicht am 03.03.2017
Hamburgs Elbphilharmonie.

Schlägt große Wellen: Hamburgs neuer Hingucker, die Elbphilharmonie.


Die Aussicht

Der Bau von Herzog und de Meuron ist nicht einfach nur ein Konzerthaus, die Elbphilharmonie ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk. Toll für einen ersten Eindruck ist ein Besuch der Plaza: Auf der Aussichtsplattform zwischen altem Hafenspeicher und gläsernem Neubau mit Café und Shop kann man den kreischenden Möwen lauschen, während man die Hafenkulisse bestaunt – in 37 Meter Höhe. Durch den Lichtschacht in der Mitte lässt sich zudem bis in die Konzertfoyers des 12. bis 17. Obergeschosses spähen. Die Kapazitäten sind zwar begrenzt, die Tickets dafür kostenlos.

Die Bar

Leberkäse vom Wildschwein, Ragout von der Maispoularde, getrüffelte Selleriecreme: Im „Beer & Dine“ isst und trinkt man vorzüglich – auch wenn die Preise gesalzen sind. Allein die Fahrt in den sechsten Stock der Elbphilharmonie mit Europas längster Rolltreppe, der Tube (über 80 Meter in zweieinhalb Minuten), lohnt sich genauso wie der Blick aus den bodentiefen Panoramafenstern des Restaurants. Unbedingt eines der süffigen Craft-Biere trinken.

Der Rundgang

Neben verschiedenen Vorträgen und Projektpräsentationen gibt es einstündige Hausführungen, die die 13 Euro wert sind: Vom historischen Kaispeicher geht es durch das Foyer bis ins Herzstück der Elbphilharmonie, den großen Konzertsaal.