Gründerin Catharina Bruns

Generation Macher

Wer unglücklich im Job ist, sollte für sich selbst arbeiten. Gründerin Catharina Bruns macht vor, wie das geht – und hilft auch anderen, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Veröffentlicht am 11.07.2017
Porträt Catharina Bruns.

Catharina Bruns.


„Und was machst du so?“ Nach dieser Frage geht Catharina Bruns 2009 ein Licht auf. Ihr Marketing-Job in Dublin? Nicht der Rede wert. Stattdessen erzählt sie von dem Blog, den sie in ihrer Freizeit mit Statements füllt, wie: Work is not a job.  Heute ihr Slogan, genauer: ihre Unternehmerphilosophie. „Einen Job erledigt man für andere, Arbeit für sich“, sagt die 37-jährige Hamburgerin, die in Berlin lebt, ein Hund, keine Kinder. Inzwischen hilft sie unzufriedenen Menschen, ihr Potenzial zu erkennen und neue Wege zu gehen.

Wer seinen Job nicht mag, soll sich einen Arbeitsplatz kreieren, ein eigenes Unternehmen gründen, auch neben der Festanstellung. „Wenn wir so viele Möglichkeiten haben, selbstbestimmt zu arbeiten, warum nutzt sie niemand?“, fragt Catharina Bruns. „Man kann sich nicht über die Arbeitskultur beschweren, wenn man selbst nichts daran ändert.“ Ob die Selbstständigkeit der bessere Weg sei und wirklich jeder zum Unternehmer tauge? Nicht grundsätzlich, so die passionierte Läuferin, selbst mehrfache Gründerin. Aber es sei eine Chance.