Model Pamela Reif

„Ohne meine Mutter wäre ich nicht, wo ich heute bin“

Zug buchen, Haare machen, Snapchat und sich nicht um die Meinungen anderer kümmern: Model und Instagram-Ikone Pamela Reif und ihre Mutter erzählen, was sie voneinander gelernt haben.

Veröffentlicht am 14.05.2017
Pamela Reif und ihre Mutter.

Pamela Reif und ihre Mutter sind ein gutes Team.


3 Fragen an Pamela Reif

Was haben Sie von Ihrer Mutter fürs Leben gelernt?
Meine Mutter hat mir vor allem mitgegeben, dass man sich auf sich selbst fokussieren sollte. Wenn ich mich ständig um die Meinungen und Ansichten anderer gekümmert hätte, wäre ich bestimmt nicht an dem Punkt, an dem ich heute bin.

Die nervigste Eigenschaft, die Sie von ihr geerbt haben?
Oh, ich kann mich selbst immer nur sehr schwer einschätzen. Aber meinen Papa nervt es zum Beispiel, dass meine Mutter und ich uns unheimlich gerne schick machen. Wir lieben es, viel Zeit ins Haare machen, Schminken und Anziehen zu stecken.

Für was sagen Sie am Muttertag „Danke“?
Ich müsste meiner Mutter täglich dafür danken, dass sie mich selbst heute noch unterstützt, wo sie nur kann. Ob sie mir von zu Hause aus einen Zug bucht, wenn ich gerade gestresst unterwegs bin oder nach Hamburg kommt, um mir beim Einrichten meiner Wohnung zu helfen. Sie behält immer den Überblick und nimmt es mir nie übel, wenn ich ab und zu mal wieder „Kind“ sein möchte.
 

Pamela Reif als Baby auf dem Arm ihrer Mutter.

Manuela Reif ist immer für ihre Tochter da.


3 Fragen an Manuela Reif, ihre Mutter

Kinder sollen von den Eltern lernen. Was haben Sie von Ihrer Tochter gelernt?
Ich denke durch meine Tochter habe ich gelernt, weniger Wert auf die allgemeinen Standards zu legen. Anfangs war ich sehr beunruhigt, dass sie nicht studieren wollte. Dann aber habe ich gelernt, entspannter zu sein und darauf zu vertrauen, dass ihr Bauchgefühl richtig ist und sie ihren eigenen Weg finden wird.

Etwas Unnützes, dass Sie dank Pamela können?
Instagram und Snapchat! Ich möchte immer auf dem Laufenden sein und wissen, was meine Tochter macht und postet. Deshalb sind mir die sozialen Medien inzwischen sehr vertraut und ich kann überall mitreden. Oft speichere ich auch schöne Bilder von anderen und schicke sie Pamela als Inspiration.

Was wünschen Sie ihr für die Zukunft?
Wir sind beide sehr selbstständig und ich bin froh, dass auch meine Tochter schon in jungen Jahren so unabhängig ist. Ich habe ihr immer gesagt, dass man auf niemanden angewiesen sein sollte. Deshalb bin ich stolz, dass sie nie Angst davor hatte, sich selbst etwas zu erarbeiten. Ich bin dankbar, dass Pamela immer den Kontakt zu mir hält. Selbst wenn sie mehrere Wochen am Stück unterwegs ist, meldet sie sich fast täglich. Für ihre Zukunft wünsche ich ihr unzählige Glücksmomente, Erfolg und auch mal etwas Entspannung!

Pamela Reifs neues Buch "Strong & Beautiful" ist im März bei CE Community Editions erschienen.