Reiseapotheke

Der Arzt im Koffer

Urlaubszeit ist Reisezeit – diese acht Dinge sollten in einer modernen Reiseapotheke auf keinen Fall fehlen.

Veröffentlicht am 09.08.2017
Reiseapotheke.


1. Verspannungen

Statt Wärmflasche bei 30 Grad lieber Triggerpunkte massieren, um Muskeln zu lockern. Der „TMX Trigger“ ersetzt (fast) den Physiotherapeuten. 33 Euro.

2. Übelkeit

Akupressurbänder an den Handgelenken stimulieren die Nei-Kuan-Punkte, Magen und Darm beruhigen sich binnen Minuten. „Sea-Band“, 16 Euro.

3. Prellungen

Ein Hämatom ist nix Dramatisches, solange der blaue Fleck weich bleibt. Sofort kühlen, außerdem hilft Arnika, die Heilung zu beschleunigen. Praktisch: der „Arnidol Bump Stick“ für Kinderbeulen (hilft auch Erwachsenen), 9 Euro.

4. Augenreizungen

Wind, Sonnenlicht, Klimaanlagen machen den Augen zu schaffen. Linderung verspricht – nomen est omen – Augentrost, lateinisch „euphrasia“. Von Wala, 5er-Pack, 6 Euro.

5. Mückenstiche

Mückenschutz macht auch tagsüber Sinn, um Zecken fernzuhalten, aber mit Sonnencreme hebt sich die Wirkung auf. Die Lösung: ein Kombi-Spray mit Anti-Stich-Stoff Icaridin. „Anti Brumm Sun 2in1“, 17 Euro.

6. Wunden

Kleine Schnitte und Schürfwunden heilen besser an der Luft? Ein Irrtum. Mediziner raten: Dreck auswaschen, dann steriles Pflaster aufkleben. Bei klaffenden Wunden binnen sechs Stunden zum Arzt, um sie versorgen zu lassen. Hansaplast-Box, 8 Euro.

7. Sonnenbrand

Die Höhensonne oder die Reflexion des Sandstrandes unterschätzt? Extrakte aus Arnika und kleiner Brennnessel lindern den Schmerz und unterstützen die Hauterneuerung. „Combudoron Gel“ von Weleda, 8 Euro.

8. Durchfall

Wissenschaftler empfehlen den Wirkstoff Racecadotril. Der verhindert, dass Krankheitserreger zu lange im Darm bleiben und sich vermehren. Zum Beispiel in „Vaprino“ von Boehringer Ingelheim, 6 Euro.

Fachliche Beratung: Dr. Ulrike Alcock, Allgemeinmedizinerin, München