Wein aus dem Internet

Flaschenpost

Die Sommelière Kristine Kaschube, 45, erklärt, wie man im Internet den richtigen Wein findet, warum regionale Tropfen meistens die bessere Wahl sind und wie auch Einsteiger fündig werden.

Veröffentlicht am 09.12.2017
Korken und Weinflasche.

Guten Wein im Internet kaufen – geht das überhaupt? 


Sie haben bei Ihrem Online-Shop winekiki.com spezielle Such-Tools entwickelt. Angenommen, ich  möchte einen kräftigen Rotwein … 
Dann können Sie bei unserem Aroma­scope Ihre Lieblingsaromen (z. B. Schwarzkirsche, Schokolade) eingeben – und bekommen passende Weine wie einen spanischen Crianza aus Tem­pranillo-Trauben vorgeschlagen. Noch leichter für Einsteiger: Der Wine-Mate sucht zu Gerichten von Pudding bis Sushi korrespondierende Getränke. 

Und bei anderen Internet-Shops? Wonach wähle ich dort aus?
Viele bieten Probierpakete an oder eine Selektion der beliebtesten Weine. Das verschafft einen guten Überblick.

Worauf sollte man noch achten, wenn man online ordert?
Viele kaufen Wein im Supermarkt, da kann man auch nicht probieren. Grundsätzlich rate ich, sich lieber nicht auf Experimente einzulassen, sondern Wein zu kaufen, für den die Region bekannt ist. 

Zum Beispiel?
Statt Scheurebe aus Kalifornien von dort lieber Chardonnay oder Chenin Blanc bestellen.

Klick zum Schluck!

Hier kommen fünf Online-Shops, die einen garantiert nicht auf dem Trockenen sitzen lassen: 

  • Hawesko.de: Über 1250 Weine und Champagner liegen im virtuellen Keller. Top-Service rund um die Uhr und tolle Angebote.
  • Vinos.de: Auf Spanien spezialisiert. Ausführliche Wein-Beschreibungen und Punkte-Bewertung von den Gurus Parker und Peñín.
  • Vicampo.de: Winzer-Plattform, die 1000 deutsche und internationale Wein­macher und ihre Produkte bündelt.
  • Wine-in-black.de: Ausgewählte Premium-Weine aus der ganzen Welt. Hier kann man Newcomer und Außergewöhnliches entdecken.
  • Geile-Weine.de: Klare Ansage (siehe Adresse); schlägt z. B. günstige Flaschen für „Feiern und Party“ vor.