Mode und Nachhaltigkeit

Konsum mit Köpfchen

Mode soll kein billiges Wegwerfprodukt sein. Immer mehr Designer überraschen daher mit neuen Konzepten, um Lieblingsteile klug zu konsumieren. In der Branche wird deshalb neuerdings gemietet, repariert und recycelt.

Veröffentlicht am 31.10.2016

Filippa K macht's vor: So schön kann Nachhaltigkeit sein.


Mode mieten

Das schwedische Modelabel Filippa K kommt diesen Herbst mit einem vorbildlichen Konzept um die Ecke: Für 20 Prozent des Ladenpreises kann man sich jedes Teil für vier Tage ausleihen. Die Reinigung übernimmt Filippa K.

Reparieren

Ab sofort kommen kaputte teure Strumpfhosen nicht mehr in den Müll, sondern werden ins Atelier gebracht: Eine Repassiererin kann bis zu 15 Laufmaschen reparieren. Was Mode angeht: Marken wie Patagonia, Denham und Nudie Jeans bieten inzwischen kostenlose Reperaturen an.

Recyceln

Bei den Berlinerinnen Rianna und Nina ist jedes Teil ein Unikat: Aus alten Seidentüchern und Stoffen machen sie Kimonos, Taschen oder Kissen.