1. Lernen Sie, Hindernisse zu überwinden
  2. Geben Sie Ihren Träumen und Wünschen eine Chance
Soll ich, soll ich nicht? Viele Frauen lassen allein die Vernuft entscheiden

Soll ich, soll ich nicht? Viele Frauen lassen allein die Vernuft entscheiden

Sie sind nicht ganz sicher, was Sie wirklich wollen? Mit unserem Test finden Sie es heraus

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Ja, ich kann

… wenn ich will. Aber was will ich eigentlich? Wie man es schafft, herauszufinden, was in einem steckt

Hirnforscher schätzen, dass wir jeden Tag rund 100 000 Entscheidungen treffen, ohne sie im Geringsten zur Kenntnis zu nehmen. Den schwarzen Slip statt des blauen, den Fuß vom Gas, die linke Kassenschlange – all das geht mühelos, automatisch. Wir wissen, was wir wollen – oder zumindest irgendetwas in uns weiß es, 100 000-mal am Tag. Warum also sind die zehn, zwanzig wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben – Jura oder Orientalistik, Kinder oder keine, Gehen oder Bleiben – eine derartige Qual? Und selbst dann noch eine Qual, wenn die Entscheidung gefallen ist, denn es könnte ja die falsche gewesen sein? In einem ungemein klugen Buch * erklärt die amerikanische Autorin Barbara Sher, was uns daran hindert, das zu tun, was wir wirklich wollen.
* „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“, dtv premium

Jeder weiß, was er will. Aber wir verbieten uns das Wollen

"Ein nicht gelebtes Leben ist die Hölle“, sagt Barbara Sher. Und regt dazu an, sich nicht nur zu Silvester die Frage zu stellen: Lebe ich das Leben, das ich wollte? Früher ging es mal um große Träume, heute oft nur um das kleinste Übel, früher um „Ich will“ und „Ich möchte“, heute um „Ich muss“ und „Ich soll“. Irgendwann, so scheint es, fangen andere Dinge an, unsere Entscheidungen zu treffen: die Sachzwänge, die einmal eingeschlagenen Wege, die Vernunft, die Bequemlichkeit. Wie kommt man da wieder raus? Und was steht uns eigentlich im Weg? Es hilft, sich zunächst mal klarzumachen, was einen vom Wollen abhält. Was man wirklich will, schafft man auch? Oh nein – Träume haben es gar nicht leicht gegen unsere Widerstände.

Ich gehe lieber auf Nummer sicher

Das sind doch nur Flausen. Das bringt doch nichts. Das schaffst du sowieso nicht. Tödliche Sätze, oft mit den besten Absichten ausgesprochen. Was sie nur noch tiefer ins Herz gesenkt hat. Also verkneift man sich lieber seine Träume, lernt was Anständiges und wird kreuzunglücklich. Dabei besteht fast nie die Wahl zwischen absolutem Risiko und absoluter Sicherheit, ganz oder gar nicht. Fast immer geht es nur darum, kleine Schritte in die richtige Richtung zu machen. Sie wären gern Gärtner? Belegen Sie einen Kurs in Landschafts- architektur. Sie wollen Drehbücher schreiben? Dann tun Sie es doch, morgens zwei Stunden vor der Arbeit. Legen Sie los. Erst Handeln bringt Klärung – mehr als das: „Es zieht das Glück in Form von Gelegenheiten und Informationen an“, sagt Barbara Sher. Und Schritt für Schritt verändert sich das Leben.

Entspannen Sie sich! Der 95-Jahres-Plan

Eine tolle Übung für Leute, die fürchten, die Zeit rennt ihnen davon: Machen Sie einen 95-Jahres-Plan. Tun Sie so, als sei Ihr Leben bis dahin geplant. Jahr 1: wurde geboren. Jahr 6: kam in die Schule. 12: nach Hamburg gezogen. Schreiben Sie den Plan fiktiv in die Zukunft fort. 57: züchtete Rosen und schrieb einen Roman. 85: heiratete noch mal. Schreiben Sie hinter jeden Eintrag zwei weitere Spalten: "Was ich in diesem Alter gelernt habe" und "Das Tollste, was ich je gesehen habe". Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!" Sie werden merken: Sie haben noch viel Zeit. Und: Sie wissen ganz genau, was Sie wollen...

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