Familienbande Britta Steffen im Gespräch

Schwimmweltmeisterin Britta Steffen in myself: "Ich bin zwar ein Sonnenschein, doch wenn was schiefläuft, werde ich ungemütlich."

Britta Steffen - quer

Bei den Olympischen Sommerspielen in London startet Schwimmerin Britta Steffen als Goldmedaillen-Hoffnung für Deutschland. Dem Frauenmagazin myself beschreibt die Doppel-Olympiasiegerin ihren Ehrgeiz, der sie seit Kindesbeinen antreibt: "Mir wurde nicht viel in die Wiege gelegt, ich musste kämpfen, um meine Leistung zu bringen, aber ich war hochmotiviert, wollte immer besser sein als die anderen und habe viel trainiert." Diese Erfahrungen haben die 28-Jährige geprägt: "Heute hilft es mir, dass ich schon früh so hart geschuftet habe: Ich bin disziplinierter als jemand, der alles über sein Talent regelt", so Steffen. Ihr Ehrgeiz könne aber gelegentlich einen emotionalen Ausbruch zur Folge haben: "Ich bin zwar ein Sonnenschein, doch wenn was schiefläuft, werde ich ungemütlich."

"Ich kann es gar nicht richtig genießen, wenn mir etwas zufliegt."

Ihre sportlichen Ambitionen gingen dabei manchmal sehr weit, stellt Steffen fest: "Bei mir ist das schon fast paradox, ich kann es gar nicht richtig genießen, wenn mir etwas zufliegt." Über ihren Weltrekord, den sie 2009 über 100 Meter Freistil im Vorlauf der Deutschen Meisterschaften aufstellte, hätte sie sich nur bedingt freuen können: "Mag verrückt klingen, aber ich war richtig enttäuscht. Ich hatte immer gehofft, ich würde bei einem wichtigen Rennen Weltrekord schwimmen." 

Um sich zu entspannen, braucht die Weltrekord-Schwimmerin wenig, wie sie sagt: "Wenn ich mich mal belohnen will, lasse ich mich massieren, gehe in die Sauna – für mich der pure Luxus. Genau wie die Besuche bei meiner Familie in Schwedt. Dort bin ich nicht die Olympiasiegerin, sondern Britta, das zweite von drei Kindern." 

Das vollständige Gesprächsprotokoll mit Britta Steffen und ihrer Mutter Ingrid finden Sie in der Rubrik "Familienbande" in der August-Ausgabe von myself, die heute erscheint. Digital ist myself jetzt auch als ePaper erhältlich.

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