Körpersprache-Quiz Lügendetektor

Kann man Sie leicht täuschen? Wir bringen die Wahrheit ans Licht

Wie oft wurden Sie heute bereits belogen? Gar nicht? Höchstens ein- zweimal? Leider falsch! Die traurige Wahrheit: Laut der Lügen-Expertin Pamela Meyer werden wir jeden Tag durchschnittlich 200 (!) Mal hinters Licht geführt. Das glauben Sie nicht? Versprochen, der Dame können Sie vertrauen. Denn die Autorin des Buches "Wie man jede Lüge erkennt" will nur helfen und verrät, wie man Lügnern nicht mehr auf den Leim geht:

Fünf Tipps zur Lügenerkennung:

Generell gilt: Taten sagen mehr als tausend Worte. Daher sollten Sie stets auf die nonverbalen Zeichen achten, die Ihr Gegenüber Ihnen sendet: Was macht die Person mit ihren Händen? Wo schaut sie hin? Wippt das Bein? Anhand der Körpersprache lassen sich leicht Gefühlsregungen wie Aufregung, Aggression oder Unwohlsein ablesen, die einen Lügner entlarven können.

Um ehrlich zu sein... Menschen, die Sätze mit Phrasen wie "Ehrlich gesagt" beginnen, machen leider in dem Moment genau das Gegenteil. Ebenso sind Distanz schaffende Gegenfragen wie "Was soll ich dazu sagen?" oder "Was hab' ich damit zu tun?" Indikatoren für eine Falschaussage.

Füllwörter finden: Lügner müssen Zeit gewinnen, um sich eine passende Erklärung zu überlegen. Daher verwenden sie unbewusst Füllwörter wie "Ähm" oder "Naja", um sich zu sammeln. Auch ein Räuspern oder kurzes Auflachen können dazu dienen. Eine weitere Verzögerungstaktik ist die Wiederholung der gestellten Frage. Zum Beispiel: "Wo ich gestern Abend um 20 Uhr war, fragst du mich? Wo soll ich schon gewesen sein - zu Hause!"

Augen auf! Wenn Ihr Gegenüber den direkten Augenkontakt nicht lange halten kann oder gar vermeidet, ist dies ein sicheres Indiz dafür, dass er etwas zu verbergen hat. Außerdem neigen Menschen beim Lügen dazu, häufiger zu blinzeln, als aufrichtige Zeitgenossen. Das kurze Schließen der Augen kann auch ein Hinweis darauf sein, dass der Erzählende gerade etwas frei erfindet.

Muskelspiele: Bestimmt Muskelgruppen können Menschen nur schwer aktiv steuern. Im Gegensatz zu den Augenbrauen können zum Beispiel die Muskelbewegungen um das Auge herum nicht kontrolliert werden. Schenkt Ihnen jemand ein aufrichtiges Lächeln, werden diese Muskeln aktiv. Rührt sich in dieser Gesichtspartie nichts, handelt es sich wahrscheinlich um ein falsches Lächeln.

Gestenreich: Hat jemand nichts zu verbergen, braucht er sich auch keine Gedanken über eventuell verräterische Handbewegungen und Mimiken zu machen und kann frei gestikulieren. Lügner hingegen unterstreichen ihre Erzählungen seltener mit ausschweifenden Gesten.

Nachdem Sie nun die Grundlagen der Lügenerkennung gelernt haben, können Sie gleich Ihr Wissen im Quiz testen

Lügner blinzeln häufiger als Menschen, die die Wahrheit sagen.

Trifft zu. Trifft nicht zu.
01 06

von Vanessa Schwake

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