BB Creams Wunderwaffen

Keine Lust auf Concealer, Foundation und Co.? Sogenannte „Blemish oder Beauty Balms“ – kurz „BB Creams“ genannt – versprechen Übersicht im heimischen Beauty-Schrank. Wir haben uns das Schweizer Taschenmesser unter den Beauty-Produkten etwas genauer angeschaut

Wer es morgens Leid ist, mit unzähligen Tuben und Tiegeln zu jonglieren, dürfte beim Wort „BB Creams“ strahlende Augen bekommen. Was in Europa und Amerika seit einiger Zeit der Trend in Sachen Kosmetik ist, hat in Korea und anderen Teilen Asiens schon seit langem einen Stammplatz im Beauty-Köfferchen. Kaum zu glauben, dass der internationale Multitasker ursprünglich in Deutschland entwickelt wurde. Bereits in den 1950ern kreierte die deutsche Dermatologin Dr. Christine Schrammek einen speziellen Pflegebalsam für ihre Patienten, deren Haut nach dermatologischen Behandlungen eine Extraportion Pflege benötigte. Diese frühen „Blemish(=Makel) Balms“ dienten hauptsächlich dazu, die Haut zu beruhigen, Rötungen dezent zu kaschieren und den Heilungsprozess zu fördern.

Einige Jahrzehnte später entdeckten koreanische Schauspielerinnen die Wunderwaffe und machten die Mischung aus Concealer, Feuchtigkeitspflege und Foundation zum Kultprodukt. Mittlerweile ist die cremige Wunderwaffe auch bei uns heiß begehrt. Kein Wunder, schließlich sorgen BB Creams nicht nur für einen ebenmäßigen Tein, sondern enthalten meist auch einen hohen Lichtschutzfaktor. Trotzdem gibt es hier große Unterschiede: Während asiatische Blemish Balms fast immer hautaufhellende Zusatzstoffe beinhalten, liegt der Fokus bei westlichen BB Creams stattdessen auf lichtreflektierenden Pigmenten und Anti-Aging-Wirkstoffen. Neugierig geworden? Wir haben für Sie in den Kosmetikregalen gestöbert und stellen Ihnen die Alleskönner in Sachen Cremes etwas genauer vor.

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