Meeresbeauty Schönheit aus dem Meer

Eigentlich haben wir es ja schon zu Zeiten geahnt, als die kleine Meerjungfrau uns mit ihrer Schönheit in ihren Bann zog: Ebenmäßige Haut mit einem zarten Perlenschimmer pflegen wir am besten mit Produkten aus dem Meer

Die neuen Beautyreihen mit Meersalz- und Algen-Bestandteilen wirken allein mit ihrer ozeanischen Frische und ihrem maritimen Erscheinungsbild beruhigend und ausgleichend auf uns. Aber warum geht es unserer Haut so sichtlich gut, sobald wir sie mit Substanzen aus den blauen Tiefen pflegen? Kurz gesagt, weil die Vielfalt der Unterwasserwelt auch einen nahezu unerschöpflichen Reichtum an Pflege und Schutz bereithält.

Algencremes liefern dank der pflanzlichen Aminosäuren viel Feuchtigkeit und Energie. Das Chlorophyll ähnelt dem roten Blutfarbstoff und beeinflusst die Sauerstoffversorgung der Haut positiv. Da sie keine Wurzeln haben, nehmen die Pflanzen Mineralien und Spurenelemente direkt über ihre Oberfläche auf und verfügen somit über eine enorme Nährstoffdichte. Die Korallenalge (Corralina Officinales) konzentriert zum Beispiel Eisen, Kupfer, Jod, Kobalt und Mangan. Braunalgen sind reich an Jodsalzen und Polysacchariden (Zucker), was hautglättend wirkt. Vitamine und Beta-Carotine aktivieren die Hautbildung, wehren Umwelteinflüsse und freie Radikale ab und sind ebenfalls ein natürlicher Anti-Aging-Wirkstoff.

Meersalz wirkt sanft gegen Unreinheiten und sorgt für einen ebenmäßigeren Teint. Besonders der höher konzentrierte Salzgehalt des Toten Meeres birgt eine Fülle an Mineralstoffen. Magnesium verbessert die Mikrostruktur der oberen Hautschichten, Kalium wirkt entzündungshemmend,  Kalzium beruhigt durch seine anti-allergische Wirkung und Brom reguliert die Regenerationsfähigkeit der Haut.

Für unser Haar gilt dies natürlich auch: Nachhaltige Feuchtigkeitsversorgung bei gleichzeitiger Elastizität, leichte Strukturschäden können ausgeglichen werden.

Oft hängt die Wirkung eines bestimmten Algenextrakts mit den konkreten Lebensumständen der jeweiligen Wasserpflanze zusammen. Die Braunalge Laminaria Ochroleuca (in der japanischen Küche als Kombu bekannt) muss sich beispielsweise vor UV-Strahlung schützen. Die von ihr entwickelten Mechanismen dazu können wir uns durch Algencremes zu Nutze machen.

Welche Creme mit Meersalz und Algen nun auf welche Wirkungen setzt, haben wir in der Bildergalerie für Sie zusammengefasst.

von Daniela Röll

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