Apfel & Kürbiskern, Traube & Olive Dressing mal anders

Salatsaison ist doch irgendwie immer. Und damit die grünen Blätter nie langweilig werden, haben wir gelungene Essig-Öl-Kombinationen für die abwechslungsreiche kalte Küche zusammengestellt

Essig

Ausgewogenheit und Aromakraft erhält ein Essig durch traditionelle Herstellung aus Früchten bzw. vergorenen Fruchtsäften und der langen Reifung in Edelstahlbehältern oder Holzfässern. Um Essig herzustellen, wird als erstes eine alkoholische Gärung in Gang gesetzt. In einem zweiten Schritt findet anschließend mit Hilfe von Bakterien – der sog. Essigmutter – ein Essiggärungsprozess statt. Der Säuregehalt liegt bei Speiseessig bei 5-6%.

Echter Gärungsessig ist sehr lange haltbar. Um die Aromen zu schützen sollte er auf jeden Fall luftdicht verschlossen aufbewahrt werden. Ansonsten verdunstet das enthaltene Wasser und der Fruchtzucker kristallisiert aus. Zudem kann Essig kühl und an einem dunklen Ort aufbewahrt werden. Ansatzessige oder aromatisierte Essige sind nicht aus dem reinen Fruchtsaft vergoren, sondern Weinessige, die mit Früchten oder Aromen versetzt wurden. Deshalb sind echte Gärungsessige ihnen aus qualitativen und geschmacklichen Gründen vorzuziehen.

Öl

Speiseöle werden in einer Ölmühle aus Pflanzensaaten und -früchten gewonnen. Dezentrale Ölmühlen haben hierbei im Vergleich zu zentralen Ölmühlen einen geringeren Tagesertrag, pressen das Öl dafür aber kalt und gewinnen hochwertige native Speiseöle. Stammt ein Öl aus der ersten Pressung erhält es den Namenszusatz "Extra".

Öle sind im Vergleich zum Essig wesentlich empfindlicher und verderben schneller. Achten Sie deshalb auf kleine Verpackungsgrößen. Zudem sollten Öle nie über 25°C gelagert werden, große Temperaturschwankungen müssen ebenso wie der Kontakt zu Luft vermieden werden. Auch Lichteinwirkung lässt Öl ranzig werden.

UserKommentare
Mehrzum Thema