Ob für die lästigen Pusteln bestimmte Lebensmittel verantwortlich sind, ist bis heute umstritten. In der Diskussion sind u. a. Schweinefleisch, Käse oder Schokolade. Günstig scheint sich auch eine Ernährung auszuwirken, die den Fettanteil auf 25 bis 30 Prozent beschränkt und ballaststoffreich ist. Möglicherweise kann Zink die Talgproduktion ebenfalls hemmen. Gute Zinkquellen sind Weizenkeime, Austern, Rindfleisch, Roggen und Buchweizen. Wer unter starker Akne leidet, sollte auf jeden Fall weniger Milch trinken. "Neue Studien zeigen, dass in Ländern, wo kaum Milchprodukte verzehrt werden, das Problem seltener auftritt. Die Wachstumsfaktoren, die Milch enthält, scheinen wie Dünger auf die Talgdrüsenfollikel zu wirken", so der Hautexperte.
Trockene Haut
Geschmeidige Haut braucht ausreichend Eisen. Bei einer Unterversorgung trocknet sie aus und wird spröde. Wertvolle Eisenlieferanten sind Fleisch, Hülsenfrüchte und Gemüse wie Wirsing, Schwarzwurzeln oder Brokkoli. Kaffee, Tee, Milch, Cola und Rotwein hemmen die Eisenaufnahme, wenn sie direkt zu den Mahlzeiten getrunken werden. Das Spurenelement Zink wiederum hat einen beruhigenden Effekt bei Entzündungen, Verletzungen heilen schneller. Zinkmangel kann trockene Ekzeme an Mund, Armen und Beinen, Hautrötungen und Haarausfall verursachen und die Nägel brüchig machen. Wer zu trockener Haut neigt, sollte unbedingt weniger Alkohol trinken, der entwässert nämlich. Sinnvoll: Lebensmittel mit reichlich Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Sie stecken in Seefisch wie Lachs, Makrele, Sardine und Thunfisch sowie in Walnüssen, Lein- und Rapsöl.
