Richtig trainieren Der beste Zeitpunkt, um Sport zu machen

Joggen vor dem Frühstück, Yoga in der Mittagspause und Fitnesscenter, die rund um die Uhr geöffnet haben: Um Sport in den Alltag integrieren zu können, trainieren immer mehr Menschen zu ungewöhnlichen Uhrzeiten. Was das mit unserem Körper macht und wann der perfekte Zeitpunkt ist, richtig zu trainieren, verraten wir Ihnen hier

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Der innere Schweinehund scheint nie zu schlafen - ob morgens oder abends, es fällt uns regelmäßig schwer, ihn zu überwinden. Zu einer Tageszeit aber ist es laut den Analysten des Fitnesstrackers  Jawbone etwas leichter: Eine Datenanalyse hat gezeigt, dass Nutzer, die grundsätzlich mal vor und mal nach der Arbeit Sport machen, eher dazu neigen, das Training abends ausfallen zu lassen. 

Morgens Fällt Sporteln leichter

Der Grund: Die meisten Menschen haben morgens eine viel strengere und festgelegte Routine, so Brian Wilt, Leiter der Datenanalyse bei Jawbone. Ist also Sport ein Teil davon, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Trainingsplan durchgezogen wird. Gegen Ende des Tages ist unsere Planung dagegen lockerer und wir neigen dazu, diese spontan abzuändern. Die Trainingseinheit wird dann häufig als erstes von der To-Do-Liste. Aber was sagt unser Körper dazu?

Zum Abnehmen morgens trainieren

Wer abnehmen will, sollte laut Wissenschaftlern eher morgens Sport machen. Am besten noch vor dem Frühstück, denn so werden die Fettreserven angegangen. In Hochform ist der Körper allerdings zwischen 16 und 19 Uhr - hier erreichen Puls, Blutdruck, Atemfrequenz, Muskelkraft und Geschicklichkeit das Tagesmaximum.

Was Sie nach dem Sport essen sollten, um optimale Trainingseffekte zu erzielen:

Abends nicht zu spät trainieren

Viele Menschen finden allerdings erst abends Zeit fürs Training. Laut Wissenschaftlern ist Sport bis 21 Uhr kein Problem, danach beginnt der Körper das Schlafhormon Melatonin auszuschütten. Ein zu spätes Workout kann zu Einschlafproblemen und Schlafstörungen führen und sollte vermieden werden. 

Der Schlüssel: Unser persönlicher Biorhythmus 

Letztendlich hängt der optimale Trainingszeitpunkt aber vor allem vom eigenen Biorhythmus ab, der bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Hören Sie auf ihren Köper und dessen Leistungsfähigkeit, denn wenn man dauerhaft gegen seinen Biorhythmus handelt, kann das laut Medizinern zu Krankheiten und psychischen Problemen führen. Und wenn der innere Schweinehund mal wieder siegt - dann gönnen Sie sich ruhig auch mal eine Pause!

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