Eistee und Limonade Selbstgemachte Erfrischung

Bei Temperaturen ab 25 Grad kommt uns jede Ruhepause gelegen. Selbstgemachte Eistees und Limonaden erfrischen jetzt Körper und Geist

Eistee trinken wir wohl alle ziemlich gerne. Doch leider sind die einschlägigen "Tees" in den Supermärkten und Cafés oft vor allem eines: wahre Zuckerbomben. Wie Sie auf den Genuss von Eistee nicht verzichten müssen und obendrein für geschmackliche Abwechslung sorgen? Ganz einfach: Eistee und Limonade in wenigen Schritten selbst machen.

Eistee

Für eine Kanne Eistee muss zuerst Tee aufgebrüht werden. Dazu einfach die gewünschte Teesorte zubereiten und entweder mit der gleichen Menge an Eis – für die optimale Aroma-Ausbeute – oder kühlem Wasser aufgießen. Die für Eistee typische fruchtige Note erhalten Sie durch die Zugabe von Früchten oder Fruchtsäften, z.B. 2-3 Zitronen. Klassische Kombinationen sind schwarzer Tee mit Zitrone oder Pfirsich. Exotischer wird es mit grünem Tee und Kiwi, Limette oder Litschi. Früchtetees harmonieren mit roten Beeren, Kirschen oder Granatapfel.

Limonade

Spritzig und erfrischend sind die selbstgemachten Limonaden mit Zitrusfrüchten, Beerenobst oder anderen Fruchtsäften. Hier - wie bei der Zubereitung von Eistees – gilt: Ist das Entsaften frischer Früchte zu aufwendig, lassen sich die Erfrischungen auch mit (selbstpürierten) Smoothies oder Säften herstellen. Der kleinste Kompromiss ist ein Saft mit 100% Fruchtgehalt. Verwenden Sie zusätzlich Scheiben oder Stücke der Früchte als Garnierung und leicht gestampft im Getränk. Zum Schluss alles mit Mineralwasser aufgießen bis das gewünschte Mischungsverhältnis erreicht ist.

Süße

Ein weiteres unschlagbares Argument für die selbstgemachten Eistees und Limonaden: Den Zuckergehalt bestimmen Sie selbst! Raffinierter Zucker erhält eine ungetrübte Färbung der Eistees und Limonaden. Alternativen sind Rohr-, Rohrohr- und Vollrohrzucker. Sie liefern eine angenehme Karamellnote, die umso intensiver ist, je dunkler der Zucker ist, d.h. je höher sein Melasse-Anteil ist. Honig war bereits in der Steinzeit eine süße Nascherei. Je nach Herkunft lassen sich andere geschmackliche Schwerpunkte setzen, z.B. Orangen-, Klee- oder Akazienhonig. Die Heilwirkung der im Honig enthaltenen hitzeempfindlichen Stoffe erhalten Sie, wenn Sie ihn in die kalten oder lauwarmen Getränke einrühren. Fruchtige Süße steuern Apfel- oder Birnendicksaft bei.

Specials

Schärfe und antioxidative Wirkung liefert die Ingwerwurzel. Gerieben oder in Scheiben geschnitten passt sie zu allen Zitrus-Limonaden-Kombinationen und grünen Eistees.

Als Topping eignen sich frische Kräuter (Minze, Zitronenmelisse, Basilikum) und essbare Blüten, z.B. von Rosen, Hibiskus, Veilchen, Lavendel oder Kapuzinerkresse.

Als Late-Night-Varianten können Sie eine leichte Abwandlung des Long Island Iced Tea mit klassischem Zitronen- oder Pfirsicheistee, weißem Rum und Grenadine mischen oder eine "Kalte Ente", der fast vergessene Star aus Studienzeiten, servieren (Zubereitung s. Bildergalerie).

von Daniela Röll

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