Verloben Vorgetäuschte Verlobung

Wieso ledige Frauen sich jetzt selbst einen Verlobungsring kaufen und an den Finger stecken

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Endlich ein Verlobungsring am Finger - eine Hochzeit ist dennoch nicht in Sicht

"Na, was machen die Männer?" Mit dieser Frage werden ledige Frauen spätestens mit der Vollendung des 25. Lebensjahres regelmäßig auf Familienfeiern, Firmenjubiläen oder Ehemaligentreffen von Klassenkameraden, Großeltern oder Senior-Chefs belästigt. Man sei doch gar nicht so unansehnlich und auch nicht dumm - sprich: durchaus vermittelbar. Dass es der Single-Frau aber nicht an Angeboten mangelt, sie lediglich den Richtigen noch nicht gefunden hat, stößt auf taube Ohren. Besonders bei früheren Schulfreundinnen, die bei Klassentreffen bereits mit Ring und Mr. Right auftauchen und schadenfroh tuscheln, dass es kein Wunder sei, dass man noch keinen abgekriegt habe, schließlich sei man zu Schulzeiten schon viel zu anspruchsvoll gewesen.

Der falsche Verlobungsring als Schutzschild gegen lästige Verehrer

Gegen diesen Spießrutenlauf gibt es ein einfaches Mittel: den Fake-Verlobungsring. Der erspart einem nicht nur die Erklärungsnot, warum man noch nicht unter der Haube ist, sondern auch blöde Bagger-Sprüche. "Er ist perfekt für Party-Girls, Kellnerinnen, geschiedene Frauen und Jet-Setterinnen“, meint Katherine Lake, die in Seattle zusammen mit ihrem Ehemann das Unternehmen "Ms. Taken“ (www.mstaken.com) betreibt und den falschen Verlobungsring versandkostenfrei in die ganze Welt verschickt - als Abwehr von aufdringlichen Verehrern und neugierigen Verwandten.

Für nur 23 Euro werden Sie zur vegebenen Frau

Selbstverständlich darf das unromantische Schutzschild nicht zu kostspielig sein. Jede Prinzessin wartet schließlich auf den klassischen Kniefall, anrührenden Antrag und umwerfenden Diamantring von ihrem Traumprinzen. Aber echt aussehen muss das Schmuckstück schon - was wäre peinlicher, als mit falschem Ring als vortäuschende Verlobte aufzufliegen? Daher bietet "Ms. Taken" das sogenannte "Femme Fatale Ring Package" für nur 23 Euro an. Es beeinhaltet einen Ring mit einem auf Hochglanz polierten, zweikarätigen, australischen Kristall, der einem Diamanten täuschend ähnlich sieht. Sowie ein Set mit Karten, die helfen, ungewollte Verehrer schneller zu erkennen und einen Schatullen-Schlüsselanhänger, in dem man den Fake-Verlobungsring schnell verstecken kann, wenn doch mal ein willkommener Flirtpartner auftaucht.
myself.de findet: Eine tolle Idee. Und was meinen Sie? Machen Sie bei unserer Fake-Verlobungsring-Abstimmung mit!

von Vanessa Schwake

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