Einrichtung Dänisches Design

Unser nordisches Nachbarland lockt jedes Jahr mit Sonne, Strand und Ferienhäusern am Meer. Doch die Dänen haben auch in Sachen Design einiges zu bieten. myself.de zeigt Ihnen, warum wir von "Mid-Century"-Klassikern und Neulingen "Made in Denmark" nicht genug bekommen können

Designfüchse aufgepasst: Fernab von Sommerhausidylle und skandinavischer Romantik á la Inga Lindström verbergen sich in Dänemark jede Menge Einrichtungsschätze. Und das nicht erst seit gestern. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts schufen Designerikonen wie Arne Jacobsen, Hans J. Wegner und Finn Juhl Klassiker, die noch heute den Puls von anspruchsvollen Ästheten in die Höhe treiben. Dänische Unikate wie "Die Ameise" (1951) von Arne Jacobsen oder der "Pelican Chair" (1940) bestechen durch ihre zeitlose Schönheit – auch nach über 60 Jahren.

Doch was macht die dänischen Sammlerstücke des "Mid-Century" so einzigartig? Gerade Linien und eine klare Ästhetik sind sicherlich wichtige Aspekte, warum die Designs auch nach der Jahrtausendwende noch begeistern. Das Besondere ist jedoch die Symbiose aus Funktionalität und natürlichen Elementen. Bestes Beispiel: Der "Y-Chair" von Hans J. Wegner. Designt wurde der Stuhl 1949 und verdeutlicht die Essenz dänischen Designs: Eine von Hand gefertigte Sitzfläche aus Papierkordel und die elegante Linienführung der Rückenlehne zeugen von Hochwertigkeit, während der Korpus aus heimischer Buche den organischen Charakter des grazilen Sitzklassikers betont.

Aber keine Sorge: Auch wenn Sie sich die atemberaubenden Originale nicht leisten können, gibt es noch andere Möglichkeiten Ihr Bedürfnis nach wunderschönen Wohnbegleitern zu befriedigen. In unserer Galerie stellen wir aktuelle Kreationen dänischer Nachwuchsdesigner vor, die uns mit innovativen Möbeln und Wohnaccessoires beeindrucken.

Dänisches Design Newcomer
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von Christina Reuter

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