Fashion: Beachwear

Das sind die Badeanzug-Trends 2018!

Weniger ist mehr? Nicht immer. Diesen Sommer lassen wir den Bikini im Schrank und greifen zum altbewährten Klassiker. Wie sich der modische Einteiler über die Jahre verändert hat, warum wir ihn (wieder) tragen und welche Badeanzug-Trends jetzt auf uns warten!

Veröffentlicht am 05.06.2018
Frau mit schwarzem Badeanzug im Pool

Im Sommer 2018 tragen wir (wieder) Badeanzug!


Ein Bademoden-Trend setzt sich durch ...

19. Jahrhundert: Frauen tragen lange, üppige und dunkle "Badekleider", statt sexy Beachwear. Die Modelle ähneln der damaligen Nacht- und Unterwäsche und zeigen wenig Haut. Aus heutiger Sicht äußerst unpraktisch – mit unseren aktuellen Badeanzug-Trends haben diese "Kostüme" wenig zu tun.

1907: Frauen am Strand in langen Badekleidern

1907: Frauen am Strand in langen Badekleidern.


Die Goldenen Zwanziger: 1926 werden auf einer Berliner Modenschau zum ersten Mal Badeanzüge vorgeführt: Kürzer, enger und mit tiefem Rücken-Ausschnitt. Ein Skandal! Konservative Kreise reagieren empört. Für viele Frauen sind die neuen Badeanzug-Trends jedoch ein großer Schritt zur Emanzipation.

1935: Badeanzug mit tiefem Rückenausschnitt

1935: Badeanzug mit tiefem Rückenausschnitt.


Ende des 2. Weltkrieges: Der amerikanische Einfluss wird spürbar. Bademode mit Spaghetti-Trägern ist jetzt modern. Auch neue Materialien, wie z. B. Nylon, werden verarbeitet. Statt der "vornehmen Blässe" ist eine "gesunde Bräune" angesagt. 1949 wird außerdem der sogenannte "zweiteilige Badeanzug für Damen" (der Bikini) vorgestellt. 

1950: Badeanzug-Trend mit dünnen Spaghetti-Trägern

1950: Badeanzug-Trend mit dünnen Spaghetti-Trägern.


Die 1960er Jahre: Eine schlanke Taille, runde Hüften sowie ein voller Busen gehören zum Schönheitsideal. Die neuen Badeanzug-Trends kommen in enganliegenden Modellen mit Bügeln daher, die die Brüste ordentlich anheben. Stil-Ikonen wie Grace Kelly, Audrey Hepburn & Co. sind in der Zeit Vorbilder in Sachen Bademode.

1960, Cote d'Azur: Grace Kelly im hautengen Badeanzug

1960, Cote d'Azur: Grace Kelly im hautengen Badeanzug.


Die 1970er & 1980er Jahre: Der Badeanzug gerät eine Weile in Vergessenheit und wird oft nur noch von älteren Damen getragen. Er wechselt (wieder zurück) in den Schwimmsport und erweist sich weiterhin als durchaus praktisch. Am See und Strand dominiert jetzt der stylishe Bikini.

Im Schwimmsport war (und ist) der Badeanzug die bessere Wahl

1978: Im Schwimmsport war/ist der Badeanzug die bessere Wahl!


Die 1990er: Der Klassiker feiert sein Comeback. Badeanzug-Trends mit extrem hohen Beinausschnitt machen sich breit, knallig-bunt und figurbetonter denn je. Nicht zuletzt ausgelöst durch die US-amerikanische Serie "Baywatch", mit Schauspielerin und Pin up Girl Pamela Anderson.

1995: Pamela Anderson mit knallrotem Badeanzug in

1995: Pamela Anderson mit knallrotem Badeanzug in "Baywatch".


Die 2000er: Die Materialien werden flexibler und kommen in Lycra, Nylon und Spandex daher. Besonders angesagt sind Stoffe, die vor UV-Strahlung schützen oder das Bräunen auch unter dem Badeanzug zulassen. Erlaubt ist, was gefällt: Modelle im Marine- und Chanel-Stil oder auch mit kreativen Blumen-, Foto- und Ethno-Prints.

Frau im Badeanzug mit Blumen-Prints im Pool.

2006: Badeanzüge mit Blumen-Prints liegen im Trend.


So vielseitig ist der Badeanzug heute!

Sportlich & praktisch: Für aktive Frauen, die gerne ein paar Bahnen schwimmen, auf dem Surfbrett stehen, Jet Ski fahren oder Aqua Jogging betreiben, sind Badeanzüge im Sport mit breiten Trägern und hochgeschlossenem Rundhals-Ausschnitt ideal – da verrutscht so schnell nichts!

Tipp: Auf überflüssigen Schnickschnack, wie Volants oder Rüschen, möglichst verzichten. Besonders guten Halt sichern uns Modelle mit überkreuzten Rückenträgern. 

Kreativ & trägerlos: Zum Sonnen und Relaxen eignen sich schulterfreie Badeanzug-Trends im Bandeau-Stil und mit hohem Beinausschnitt sehr gut. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern lassen uns obenrum nahtlos braun werden – keine lästigen Streifen mehr!

Tipp: Schnell einen schicken Pareo (Wickeltuch) um die Hüfte geknotet, machen wir damit eine perfekte Figur für den Abstecher zum Strand-Kiosk.

Trendig & auffällig: Für die nächste Beach Party darf es ruhig sexy und extravagant zugehen. Total angesagt sind Badeanzüge mit Cut Outs an den Seiten oder tiefem V-Ausschnitt. Glänzende Modelle in Gold und Silber, oder mit trendigen Animal Prints, kommen besonders partytauglich daher.

Tipp: Wenn Rock und Badeanzug die gleiche bzw. ähnliche Farbe haben, sieht es so aus, als hätten wir ein trendiges Strand-Kleid an.

Wir tragen diesen Sommer Badeanzug weil ...

1. ... er nicht nur am Strand toll aussieht. An heißen Tagen kombinieren wir den Einteiler ganz lässig zu Shorts, Slippern und Strohhut.

2. ... er wie eine zweite Haut sitzt und alles da bleibt, wo es ist: beim Schwimmen, Surfen, Fahrrad fahren etc.

3. ... er optisch in die Länge streckt, kleine Pölsterchen am Bauch kaschiert und uns schlanker aussehen lässt.

4. ... es mittlerweile so viele verschiedene Designs und Schnitte gibt, die wir unbedingt ausprobieren müssen.

5. ... er einfach Stil hat. Und weil Stil zeitlos ist.

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Das sind die Badeanzug-Trends 2018!

Der Beach Look für diesen Sommer zeigt sich verspielt und sinnlich: Auffällig geschnürt, kreativ geknotet, mit sexy Cut Outs oder funkelnden Ringen. Besonders angesagt sind auch wilde Animal- oder florale Prints. Die Farben: Zart Rosa bis knallig Rot, aber auch in trendigem Colour Blocking. Mit diesen drei Badeanzug-Trends machen wir 2018 die perfekte (Strand-)Figur:

Monokini 

One Shoulder

Bandeau