Liebe auf Distanz

Fernbeziehung: 10 Tipps, wie's funktioniert

"Goodbye my Love(r)" heißt es immer wieder sonntags, meist nach nur 48 Stunden Zweisamkeit. Ob innerhalb der Bundesrepublik oder international: Freiwillig leben die wenigsten Paare weit voneinander entfernt. 10 Tipps, wie "Liebe auf Distanz" funktioniert ...

Veröffentlicht am 06.03.2018
Jeder 8. Deutsche lebt in einer Fernbeziehung.

Eine Fernbeziehung ist oft eine große Herausforderung für junge Paare.


Fernbeziehungs-Tipp 1: Das Beste draus machen

Es hilft ja nix: Ihr wohnt nun mal an getrennten Orten. Versucht, die Situation zu akzeptieren, möglichst ohne viel Jammern. Und bloß nicht verzweifeln! Drängt euren Partner nicht, den Job (bzw. Wohnort) vorschnell für euch aufzugeben. Die nächsten Schritte kommen irgendwann von ganz allein (siehe Tipp 10).

Fernbeziehungs-Tipp 2: Am Ball bleiben

Nähe und Vertrautheit gehören ebenso zu einer Beziehung auf Distanz. Wichtig ist es, trotz kilometerlanger Entfernung am Leben des Partners teilzunehmen. Vielleicht telefoniert ihr täglich zu einer bestimmten Uhrzeit miteinander, um euch auszutauschen? So bleibt ihr trotz Wochenendbeziehung gefühlsmäßig immer nah dran am anderen.

Fernbeziehungs-Tipp 3: Vertrauen ist das A und O

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Nicht unbedingt in einer Partnerschaft auf Distanz. Versucht, aufkommende Eifersucht, wütende Kontrollanrufe oder zweifelnde WhatsApp-Nachrichten zu reduzieren. Zur Beruhigung: In Wochenendbeziehungen wird statistisch gesehen weniger fremdgegangen als in anderen Partnerschaften. Also: locker bleiben!

Fernbeziehungs-Tipp 4: Weniger ist mehr

Nichts ist perfekt. Schraubt die Erwartungen bezüglich eures Wiedersehens ruhig etwas herunter. Nicht jedes Wochenende muss mit romantischen Unternehmungen bestückt sein. Oft fühlt es sich anfangs sogar etwas fremd an, wenn man sich länger nicht gesehen hat. Das ist ganz normal und vergeht schneller, je weniger ihr (voneinander) erwartet.

Fernbeziehungs-Tipp 5: Money, Money, Money

Ein Thema, das viele Paare gerne ausblenden: Das liebe Geld. Ständiges Telefonieren oder regelmäßiges Pendeln sind dauerhaft ganz schön teuer. Redet offen darüber und versucht, eure Finanzen gerecht aufzuteilen. Vielleicht könnt ihr euch die Kosten für Benzin oder Bahnticket teilen? Übrigens: Einige Telefon-Gesellschaften bieten sogenannte "Paar-Flatrates" an.

Fernbeziehungs-Tipp 6: Mehr Zeit für mich

Genießt die Zeit allein und wartet nicht nur aufs Wochenende. Nutzt die Gelegenheiten ohne Partner für eure Hobbys und Interessen. Auch ein paar Überstunden für die Karriere können nicht schaden. Kümmert euch intensiver um Freunde und Familie, die ihr womöglich durch die Beziehung am Wochenende vernachlässigt.

Fernbeziehungs-Tipp 7: Das Feuer brennen lassen

Auch wenn ihr euch körperlich nicht nahe seid, lasst das Feuer zwischen euch nicht ausgehen. Schickt euch z. B. leidenschaftliche Nachrichten, in denen ihr beschreibt, wie sehr ihr euch aufeinander freut. Ein sexy Foto zwischendurch erhöht ebenfalls die Lust. Wenn ihr euch dann endlich seht, fallt ihr garantiert übereinander her.

Fernbeziehungs-Tipp 8: Stets neu verabreden

Damit ihr nicht im Ungewissen auseinander geht, macht am besten bereits beim Abschied einen neuen Termin für euer Wiedersehen aus. Das Warten erscheint endlos lange? Verabredet euch in der Zwischenzeit Online, z. B. per Skype. Kleiner Tipp: Kleidet euch beim virtuellen Face-to-Face so, wie auch beim realen Date. Jogginghose oder Löcher in den Socken sind tabu!

Fernbeziehung: Online-Dating via Skype

Verabredet euch regelmäßig zu Online-Dates!


Fernbeziehungs-Tipp 9: Nicht zweigleisig fahren

Zugegeben: Die Verlockung ist groß, mal jemand anderen zu Daten, wenn man so weit voneinander entfernt lebt. Ein harmloser Flirt schadet nicht? Bevor ihr diesen Schritt tut, solltet ihr euch fragen: "Wie würde ich reagieren, wenn mein Partner sich heimlich verabredet?". Sucht keine Alternative für einsame Nächte − früher oder später kommt alles zurück.

Fernbeziehungs-Tipp 10: Die nächsten Schritte

So gut eure Wochenendbeziehung mittlerweile funktioniert: Irgendwann sollte das ewige Pendeln ein Ende haben. Sprecht im Vorfeld darüber und schmiedet gemeinsam Pläne für die Zukunft. Das schweißt zusammen. Vielleicht fangt ihr auch gemeinsam irgendwo neu an? Fazit: So muss keiner mehr aufgeben, als der andere.

Autor: Rebecca Kapfinger