Gute Vorsätze

Bitte mehr freundlich

Statt sich mit viel zu ambitionierten Neujahrsvorsätzen zu verzetteln, würde schon ein einziger genügen: freundlich sein. Sieben Fakten, warum sich Freundlichkeit lohnt.

Veröffentlicht am 04.01.2018
Lachendes Herz.


1. 54 Gesichtsmuskeln braucht man, um finster dreinzuschauen, 43 für ein ­Lächeln. Warum nicht bei sozialen Klima anfangen, wenn man Energie sparen will? 

2. Apropos Nachhaltigkeit: Nette Menschen wirken laut einer kanadischen Studie attraktiver und haben mehr Sex als Sozial­muffel. Blut spenden, Fremden über die Straße helfen, den Nachbarn etwas ausleihen – endlich ein Grund, leidenschaftlich Gutes zu tun.

3. Über Netiquette, Shitstorms und Hater wird viel diskutiert. Dazu all die Kampagnen für mehr Freundlichkeit im Netz … Alles wichtig, alles sinnvoll. Aber bitte nicht vergessen: Das echte Leben spielt sich woanders ab. 

4. Kennen Sie Quokkas? Die australischen Kurzschwanzkängurus galten wegen ihrer notorisch guten Laune als dumm – bis die Hüpfer mit dem Mona Lisa-Lächeln erst die Herzen von Touristen und dann das Internet eroberten. Tja. 

5. Was stand neulich auf Twitter? „Ich brauch keinen Mittelfinger. Ich kann ,Fick dich!‘ lächeln.“Ja, schlechte Laune zu haben ist hip, bevorzugt in der Deutschen Bahn und auf deutschen Straßen. Aber will man wirklich immer Mainstream sein? 

6. Das Leben ist teuer, frisst entweder Zeit oder Geld. Freundlichkeit dagegen kostet keinen Cent, höchstens ein bisschen Überwindung (okay, manchmal auch etwas mehr …). 

7. Natürlich kennen Sie den Spruch mit dem Wald, in den man hineinruft. Das ist die Version für Romantiker. Betrachten Sie Freundlichkeit als lohnendes Investment, von dem man langfristig ­profitiert. Sie zahlt auf das eigene Gefühlskonto ein, es gibt auch noch Zinsen. Und je länger man die Aktie hält, desto besser die Performance. Der perfekte Einstiegszeitpunkt: immer.