Interview: Julia Roberts

Oh, là là, Julia!

Wie sie mit dem Älterwerden umgeht, ihre schlimmsten Make-up-Sünden und welche Düfte sie glücklich machen. Hollywood-Schauspielerin Julia Roberts verrät es uns.

Veröffentlicht am 27.03.2018
Porträt von Julia Roberts.

Ihr Lächeln sitzt. Immer. Davon kann man sich auch in Roberts' aktuellem Kinofilm „Wunder" überzeugen.


Für viele Frauen sind Sie ein Vorbild in Sachen Schönheit. Mal ehrlich: Wie aufwendig ist Ihre Beauty-Routine?
Im Alltag fällt sie eher mau aus. Gesicht waschen, Lichtschutzfaktor, ­fertig. Wenn ich Zeit habe, verwende ich eine Feuchtigkeitsmaske. Ich ­ernähre mich so gut es geht von Bio-­Produkten und glutenfrei. In erster ­Linie sind es aber die Gene, und die habe ich meinen Eltern zu verdanken.

Letztes Jahr sind Sie 50 geworden. Wie stehen Sie zum Älterwerden? 
Es passiert, ob man will oder nicht. Ich habe meinen Frieden damit geschlossen und nehme es mit Humor. Schönheit hat sowieso eher mit Fröhlichkeit zu tun. Wer zufrieden ist, strahlt das aus. Darum mag ich auch die neue Version von „La Vie est Belle l’Éclat EdT“ mit ihrer Zitrusnote. Sie riecht wie ein Frühlingstag, außerdem ist es wissenschaftlich bewiesen, dass der Duft von Orange glücklich macht.

Parfüm von Lancôme.

Lancômes „La Vie est Belle l’Éclat EdT“ mit Orangenblüten-Absolue. Ab 60 Euro.


Na, jetzt klingen Sie schon wie eine echte Duft-Expertin.
Das kommt davon, wenn man seit zwölf Jahren das Gesicht einer Kosmetikmarke ist. Das Know-how wird größer, ich lerne viel von den Haut- und Make-up-Profis – späte Gerechtigkeit für die ­Make-up-Desaster meiner Jugend. 

Zum Beispiel? 
Als Teenager fand ich meine Mutter glamourös mit ihrem metallischen Lippenstift und Eyeliner. Also habe ich den Flüssig-Eyeliner heimlich im Bad ausprobiert. Das Schwarz lief mir in die Augen – schlimm! Oder in den 1980ern: Da habe ich ernsthaft weißen Concealer verwendet. 

Heute sind Sie offensichtlich weiter. Ein unverzichtbares Beauty-Tool? 
Die Wimpernzange – wenig Aufwand, maximaler Effekt.