Kunst

Die wichtigsten Ausstellungen des Jahres

Egon Schiele, Pablo Picasso und Basquiat – drei Künstler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten in drei gänzlich verschiedenen Städten. Für alle Kunst-Fans (und die, die es werden wollen) ein Muss.

Veröffentlicht am 09.05.2018

Egon Schiele, Wien

Die Körper, die Schiele in flüchtigen Strichen einfängt, sind nicht einfach nur Körper. Sie bersten geradezu vor Ekstase, Schmerz, Wut, Lust und Verzweiflung – wunderschöne Tabubrüche in Serie. Zu seinem 100. Todestag empfiehlt sich die spektakuläre Jubiläumsschau. Leopold-Museum, bis 4.11.

Kunstwerk von Egon Schiele.


Pablo Picasso, London

Für Picasso war die Malerei „eine andere Art, Tagebuch zu führen“. In der aufwendig kuratierten Solo-Schau kann man chronologisch durch zwölf Monate des Jahres 1932 spazieren, inklusive „Liebe, Ruhm, Tragödie“. Tate Modern, bis 9.9.

Kunstwerk von Pablo Picasso.


Basquiat, Frankfurt

Jean-Michel Basquiat war 17, als er die Schule schmiss, und 27, als er an einer Überdosis Heroin starb – er war eine Schlüsselfigur der Kunstszene im New York der 1980er. Die Überblicksschau „Boom for Real“ zeigt, warum. Schirn, bis 27.5.

Kunstwerk von Basquiat.