Literatur für Kinder

Die 9 schönsten Kinderbücher

Wer nicht immer nur zu den Klassikern greifen möchte, der sollte seinen Kindern diese neun tollen Bücher besorgen: modern, klug und unterhaltsam.

Veröffentlicht am 05.01.2018
Die besten Kinderbücher.

Das sind die fünf besten Kinderbücher. 


Katherine Rundell: „Feo und die Wölfe"

Klirrende Kälte bei St. Petersburg. Feos Mutter wildert domestizierte Wölfe aus. Als sie sich dem Befehl des kaiserlichen Generals Rakow, die Wölfe zu töten, widersetzt, wird die gefangen genommen. Feo und der Soldat Ilja fliehen mit den Wölfen und versuchen, die Mutter zu befreien. Diese hoch spannende Geschichte macht den jungen Lesern Mut, für ihre Überzeugungen zu kämpfen, auch wenn es noch so aussichtslos erscheint.

Carlsen, 15 Euro, empfohlen ab 11.


Jonathan Litton: „Das Buch der Erde"

Dieses großformatige Sachbuch erfüllt, was der Untertitel verspricht: Es breitet vor uns eine Welt voller Wunder und Überraschungen aus. Mit detaillierten Abbildungen bekommen wir Einblicke in die Geologie der Erde, ihre Entstehung und Entwicklung. Vielfältige Lebensformen an Land und im Wasser lassen uns staunen. Mit Karten über die Regionen der Erde lernen wir die Menschen kennen und erfahren, wie sie sich die Natur angeeignet haben.

360 Grad, 18 Euro, empfohlen ab 8.


David Walliams: „Propeller-Opa"

Opa war früher ein großartiger Pilot, aber langsam wird er immer verwirrter. Er kommt ins Heim und prallt dort auf die böse Vorsteherin Miss Swine. Jack kann es nicht mit ansehen und verhilft seinem Opa zur Flucht – eine wilde Jagd beginnt, bei der Miss Swine ihnen ständig auf den Fersen ist. Zum Kugeln komisch mit einer Prise Nachdenklichkeit zum Thema Altwerden. Zu Recht wird der Autor David Walliams mit Roald Dahl verglichen.

Rowohlt, 15 Euro, empfohlen ab 10.


Philip Kerr: „Friedrich der große Detektiv"

Dezember 1931, Friedrich und seine Freunde Albert und Viktoria sind glühende Anhänger von Erich Kästner und seinem „Emil“. Natürlich wollen auch sie Detektive werden und machen sich einen Namen als Hobby-Ermittler. Doch Friedrichs Bruder Rolf greift sich 1933 die Bücher von Kästner und verbrennt sie vor ihren Augen. Die Polizei verlangt obendrein von ihnen, dass sie fortan alles melden, was Erich Kästner, der unmittelbar in der Nachbarschaft wohnt, so tut. Mit dieser fiktiven Geschichte verpackt Philip Kerr auf spannende Weise die Botschaft, dass aus Spiel sehr schnell Ernst werden kann.

Rowohlt, 15 Euro, empfohlen ab 11.


Mira Bartók: „Der Wunderling"

Ohne Namen, nur mit der Nummer 13 behaftet, lebt ein Mischling, halb Mensch halb Fuchs, in einem Heim für widerspenstige missratene Geschöpfe. Erst als er den Vogel Trixi kennenlernt, gewinnt er Selbstbewusstsein und bekommt das schönste Geschenk, das er sich denken kann: er bekommt einen richtigen Namen. Mit seiner einmaligen Begabung, Dinge zu hören, die sonst niemand wahrnimmt, kann nur er am Ende eine große Katastrophe verhindern. Eine wunderbare Geschichte über die Kraft einer großen Freundschaft.

Aladin Verlag, 16,95 Euro, empfohlen ab 10.


Maz Evans: „Die Götter sind los"

Ist Mythologie nicht furchtbar langweilig? In einer rasanten Geschichte versucht Elliot, nicht nur seine eigenen Probleme zu lösen, sondern ganz nebenbei dem Sternenbildchen Virgo dabei zu helfen, einem Todesdämonen zu entkommen. Als die Götter sich noch einmischen, bricht das Chaos gänzlich aus. Eine witzige, liebenswerte Persiflage rund um die ehrbaren Göttersagen.

Chicken House Verlag, 14, 99 Euro, empfohlen ab 9.


Katharina von der Gathen: „Das Liebesleben der Tiere" 

Wie machen es die Tiere? Man glaubt nicht, auf welche Tricks und Verführungskünste die Natur gekommen ist. Katharina von der Gathen erzählt mit unglaublicher Detailkenntnis und sprachlichem Witz von brutalen Bettwanzen, zärtlichen Skorpionen und fürsorglichen  Tierpapas. Anke Kuhls Bilder runden dieses köstliche Naturkundelexikon der besonderen Art ab. Empfohlen für alle, deren Kinder neugierige Fragen stellen (ab 8 Jahren), und auch für Grundschullehrer.

Klett, 18 Euro.


Neil Gaiman: „Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard"

Der Wikingerjunge Odd hat es nicht leicht bei seinem Stiefvater und flieht in den Wald. Dort begegnet er drei wilden Tieren, die sich als Götter Odin, Thor und Loki entpuppen. Ihnen hilft er mit List, zurück in die Götterstadt Asgard zu gelangen, die von dem Eisriesen besetzt ist. Mit seinem gewinnenden Lächeln überzeugt er den Eisriesen, seine Schreckensherrschaft aufzugeben und den ewigen Winter loszulassen. Dieser nordische Kinderbuchklassiker in prächtiger neuer Ausstattung ist zu empfehlen für Jungen und Mädchen ab 10.

Arena-Verlag, 15 Euro.


Frida Nilsson: „Siri und die Eismeerpiraten"

Die zehnjährige Siri zieht los, um ihre kleine Schwester Miki zu befreien, die von Piraten entführt wurde. Sie erlebt spannende Abenteuer auf ihrer langen Reise über das weite, klirrende Eismeer. Es geht in dieser Geschichte um Mut und Zivilcourage, um Wertschätzung von Menschen, Tieren und Natur und den schlechten Einfluss der Gier.

Gerstenberg, 14,95 Euro, empfohlen ab 10.


Ausgewählt von Annaluise Erler, Buchhandlung Findus, Buchhandlung des Jahres 2017

Buchhändlerin Annaluise Erler.

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