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Die besten Romane im April

Nix zu lesen? Da können wir helfen: Hier kommen drei wunderbare Romane für zwischendurch.

Veröffentlicht am 29.04.2018
Das sind die besten Romane im April.

Das sind die besten Romane im April.


„Die Lichter unter uns“ von Verena Carl

Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite. Für Anna scheint Urlaubsbekanntschaft Alexander jedenfalls aufregender als der eigene Mann. Liegt es an der romantischen Atmosphäre Taorminas, die sämtliche Protagonisten (in überraschenden Konstellationen) in fremde Arme treibt? Vorbeugende Urlaubslektüre, trotz ernster Thematik leicht genießbar wie eine Caprese. 

S. Fischer, 20 Euro.


„Abifeier" von Eric Nil

Das Zauberwort in diesem schönen Text lautet „irgendwie“. So wie Patchworkfamilien „irgendwie“ zusammengehören, bis die Ex-Familien mit ihren Ex-Partnern und Ex-Kindern dazukommen und aus einem harmlosen Abend mit zwickenden Anzughosen einen sozial-diplomatischen Kraftakt machen. Eine smarte, lakonische Tragikomödie, effektiver als jede Eheberatung. Irgendwie. 

Kiwi, 15 Euro.


„Die Frau, die liebte" von Janet Lewis

Artigues, 1539. Bertrande ist dazu geboren, Martin zu lieben. Klingt kitschig, ist es aber nicht: Denn Martin verschwindet acht Jahre lang, und als er wiederkehrt, fragt sich seine Frau, ob das wirklich noch ihr Mann ist. Selten wurde so eindringlich über das Wesen der Sehnsucht räsoniert, wie es Janet Lewis anhand eines der berühmtesten Justizfälle Frankreichs gelingt. 

dtv, 18 Euro.