Rezept

Blumenkohl mit Tahina-Glasur und Salzzitronen

Lust auf Abwechslung? Wir empfehlen gebratenen Blumenkohl persischer Art – mit Joghurt, Honig und Rosen-Harissa.

Veröffentlicht am 26.04.2018
Gebratener Blumenkohl.

Dass Blumenkohl keineswegs langweilig schmecken muss, beweist dieses orientalisch-würzige Rezept.


Zutaten

Für 6 Personen

2 große Blumenkohlköpfe
3 EL Rosen-Harissa (nordafrikanische Chilipaste)
4 EL flüssiger Honig
1 EL Olivenöl, plus etwas mehr zum Braten
1 TL Zimt
4 EL fettarme Tahina (auch: Tahini, Sesampaste)
6 EL griechischer Joghurt
1 großzügiger Spritzer Zitronensaft
Meersalzflocken und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zum Servieren:

6 Salzzitronen (online erhältlich), entkernt und in Scheiben geschnitten
1 große Handvoll geröstete Mandelblättchen
1⁄2 kleines Bund (ca. 15 g) glatte Petersilie, grob gehackt

Zubereitung

Den Blumenkohl von eventuellen Blättern befreien, dann in je 4 gleich dicke Scheiben schneiden. Die Wölbung an den äußeren Scheiben abschneiden, damit die Scheiben schön flach sind und gleichmäßig garen.

Harissa, Honig, Olivenöl und Zimt in einer Schale glatt rühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Blumenkohlscheiben mit der Marinade bestreichen.

Etwas Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Den Blumenkohl darin 6–8 Minuten auf jeder Seite braten, bis die Scheiben gar und beidseitig leicht angeschwärzt sind. Die dunklen Stellen entstehen durch den Honig, der beim Braten karamellisiert. Dies ist für den Geschmack wichtig und sollte nicht vermieden werden. Alternativ den Blumenkohl in einem auf 220 °C (Umluft 200 °C) vorgeheizten Ofen 20–25 Minuten backen.

Unterdessen Tahina, Joghurt und Zitronensaft in einer Schale glatt rühren und großzügig salzen. Dann nach und nach je 1 Esslöffel lauwarmes Wasser unterrühren, bis eine soßenartige Konsistenz erreicht ist.

Die Blumenkohl-Steaks auf Servierteller verteilen, mit Joghurtsoße und Marinaderesten beträufeln, dann mit Salzzitronenscheiben, Mandelblättchen und Petersilie garnieren und servieren.

Buchcover von „Orientalia

„Orientalia – Neue Rezepte aus den Küchen Persiens“ von Sabrina Ghayour.


Das Rezept stammt aus „Orientalia – Neue Rezepte aus den Küchen Persiens“ von Sabrina Ghayour (Hölker Verlag).