Rezept

Listiger Rahmspinat

Ein Druckfehler bei den Eisenwerten machte Spinat zum Superfood der 70er-Jahre und auch Popeye wäre ohne ihn nicht ganz so stark gewesen. Diese „listige“ Variante macht die Beilage zum Highlight.

Veröffentlicht am 23.02.2018
Rahmspinat

Rahmspinat - mit einer geheimen Zutat sogar noch besser.


Zutaten

Für 4 Personen

400 g Babyspinat
2 EL Butter
1 große Zwiebel, fein gehackt
Frisch gemahlene oder geriebene Muskatnuss
Meersalz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 EL fein geriebener Parmesan

Zubereitung

Die Stiele von den Spinatblättern entfernen und die Blätter in ein Sieb legen.

Den Spinat unter fließendem kaltem Wasser gut waschen und dabei bewegen.

Abtropfen lassen. Es ist nicht schlimm, wenn ein wenig Wasser an den Spinatblättern bleibt. Wenn er im Topf ist, hilft ihm das bei der Dampfentwicklung.

1 Handvoll Blätter nehmen, fest zusammenhalten und so fein wie möglich schneiden, sodass ein Häufchen Spinatfetzen entsteht. Mit dem verbleibenden Spinat ebenso verfahren.

Die Butter in einem mittelgroßen Topf auf kleiner Stufe erhitzen. Die Zwiebel zufügen, den Deckel auflegen und etwa 5 Minuten dünsten. Ab und zu nachschauen und umrühren.

Den Deckel entfernen und weitere 5 Minuten garen, bis die Zwiebel schön weich ist, aber noch keine Farbe angenommen hat.

Den Spinat mit in den Topf geben, mit 1 Prise Muskatnuss und reichlich Salz und Pfeffer würzen. Die Herdplatte auf mittlere Hitze stellen und unter Rühren kochen, bis der Spinat weich wird und zusammenfällt. Er sollte sein Volumen reduziert haben, aber immer noch hellgrün sein. Der größte Teil der Flüssigkeit sollte verkocht sein, aber der Spinat darf nicht vollkommen trocken werden.

Weiterrühren, den Parmesan zufügen und mit einem Holzlöffel unter den Spinat rühren, bis er geschmolzen ist und die Mischung klebrig aussieht. Wenn noch Flüssigkeit da ist, weiterköcheln und rühren, bis sie verschwindet.

Abschmecken und servieren (oder später aufwärmen).

Kochbuch-Cover „cook.better.

"cook.better." von Nikki Werner und Brandon de Kock. 


Das Rezept stammt aus „cook.better." von Nikki Werner und Brandon de Kock (Sieveking Verlag).