Selfies

Ausgeknipst

Schräg von unten in die Kamera gucken und dann Duckface? Diese Zeiten sind endlich vorbei, denn: Das Selfie ist Geschichte. Was jetzt kommt?

Veröffentlicht am 01.02.2018
Rowan Atkinson als Mr. Bean.

Arbeitet vermutlich heute noch akribisch am perfekten Duckface: Rowan Atkinson alias Mr. Bean. 


Selfies sind so … so … last season. Ein alter Hut, Schnee von gestern. Und angesichts der Tatsache, wie rasant Social-Media-Phänomene dieser digitalen Tage „trenden“, um im nächsten Timeline-Rausch gleich wieder zu verpuffen, könnte man fast schon sagen: old-school.

Duckface-Queen und Instagram-Nackedei Kim Kardashian hat das Ende in einem Interview selbst eingeläutet, bevor es ein anderer tut. Kluger Schachzug. Forscher fanden bereits letztes Jahr he­raus, dass Selfies unsympathisch wirken. Die typische Pose mit dem immer gleichen Blick schräg von unten in die Kamera bedeutet fürs Ego im Selbstdarstellerkosmos auf Dauer: zu wenig Spielraum.

Statt­dessen beschäftigt zur Seite oder schräg nach unten gucken – wirkt entrückt, verträumt, geheimnisumwoben. Oder halt: zu Snapchat wechseln.

Kim Kardashian.

Nackt, nackter, Kim Kardashian. Ihre Frage „Was soll ich nur anziehen?" blieb beim Erfolgspost zweitrangig.