Skandinavisches Rezept

Gravad Lax mit Dill-Senfsauce

Ursprünglich stammt das Rezept aus Schweden. Der Lachs wurde gesalzen und dann für mehrere Tage in der Erde vergraben. Heute verpackt man ihn in Frischhaltefolie und legt ihn in den Kühlschrank. Lohnt sich!

Veröffentlicht am 04.12.2017

Das Salz würzt und „gart“ den Fisch und macht ihn länger haltbar.


Gravad Lax

Zutaten

Für 12–14 Portionen

1 ganzer Lachs (ca. 2,4 kg) oder 2 gleich große Lachsseiten (je ca. 1,2 kg)
1–2 Bund Dill oder 25 g getrockneter Dill
125 g grobes Salz
250 g Zucker
30 g weißer Pfeffer, geschrotet
2 EL Dillsamen
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen

Zubereitung

Den ganzen Lachs filetieren und mit einer Pinzette sorgfältig entgräten; falls Lachsseiten verwendet werden, diese ebenfalls entgräten. Den frischen Dill grob hacken und in einer Schüssel mit Salz, Zucker, Pfeffer, Dillsamen sowie Orangen- und Zitronenschale mischen.

Ein Stück Frischhaltefolie, das dreimal so lang ist wie ein Filet, auf einer Arbeitsfläche ausbreiten. Ein Viertel der Dillmischung auf der Folie verteilen und ein Filet mit der Hautseite nach unten darauflegen. Die Hälfte der restlichen Mischung auf der Grätenseite verteilen.

Nun das zweite Filet mit der Haut nach oben auflegen. Die restliche Mischung auf der Lachshaut verteilen und den Lachs fest in die Folie wickeln. Das Ganze in eine weitere Lage Frischhaltefolie verpacken.

Das Lachs-Paket auf eine lange Servierplatte legen und mit einem Brett und Gewichten (z. B. vollen Konservendosen) beschweren. Den Fisch im Kühlschrank 3 Tage marinieren, dabei einmal am Tag wenden. Vor dem Servieren die Filets voneinander trennen und in dünne Scheiben schneiden. Zum Gravad Lax die Dill-Senfsauce servieren.

Dill-Senfsauce

Zutaten

200 g Crème fraîche
4 EL Mayonnaise
2 EL getrockneter Dill
2 TL Honig
2 EL scharfer Senf
schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und die Sauce etwa 30 Minuten durchziehen lassen.

Diese süßsaure Sauce passt perfekt zu Räucherlachs oder Gravad Lax. Wer süße Saucen nicht so gern mag, kann weniger Honig nehmen.

Das Rezept stammt aus „Skandinavien – Länder, Leute, Rezepte“ von Gisli Egill Hrafnsson und Inga Elsa Bergbórsdóttir (Gräfe und Unzer). 

„Skandinavien – Länder, Leute, Rezepte“ von Gisli Egill Hrafnsson und Inga Elsa Bergbórsdóttir.