Trend-Workouts

Happy Fitness

Ob die neuen Trend-Workouts wirklich Laune machen? Ein „Fit and Fun“-Check vom Experten.

Veröffentlicht am 10.06.2018
Trend-Workouts.


Breakletics 

Eine Mischung aus Ganzkörpertraining (ohne Gewichte) und Breakdance-Bewegungen. Entwickelt wurde das Workout von Sportwissenschaftler und Breakdancer Peter Sowinski. Das Ziel: Oberkörper- und Rumpfmuskulatur stärken und die Koordination verbessern. Trainiert wird, na klar, zu Hip-Hop-Beats. Kurse und Video-Workout unter breakletics.de.

Das sagt der Experte: Ideal, um die allgemeine Körperspannung zu verbessern. Wer eine gute Grundfitness hat und die Musik mag, wird dieses Workout lieben. 

TôsôX  

Das japanische Wort tôsô bedeutet „Kampf mit bestimmten Dingen und Umständen“. Und der Name ist Programm: Schnelle Tritt- und Schlagkombinationen gepaart mit funktionellen Übungen bringen den Puls auf Hochtouren.

Das Besondere: der Community-Gedanke. Man unterstützt sich gegenseitig und bestärkt sich mental. Angebote unter toso-x.com.

Das sagt der Experte: Die gefühlt Hundertste Tae Bo-Variante, effektiv ist es trotzdem. Die Kampfsportelemente trainieren die gesamte Muskulatur. 

TwerXout

Bis vor ein paar Jahren war Twerken nur Hip-Hop-Tänzern ein Begriff. Das rhythmische Po-Gewackel kann sexy (oder lustig) aussehen, ist aber ziemlich anstrengend. Die einstündigen Workouts arbeiten mit Choreografien, die ständige Squat-Position (leichte Kniebeuge) bei gleichzeitiger Körperspannung beansprucht Bein-, Po- und Bauchmuskulatur. Kursangebote unter twerxout.com.

Das sagt der Experte: Auch wenn es skurril aussieht, die Grundidee ist super. Die Beckenbewegung beugt Rückenschmerzen vor, stabilisiert und macht beweglicher. 

Lagree

Direktimport aus Hollywood: Die Lagree-Methode ist der Renner unter Stars und Sternchen. Auf dem „Megaformer“ werden Fitnessübungen wie Ausfallschritte oder Liegestütze akkurat und langsam ausgeführt. Die Platte in der Mitte ist beweglich, bietet aber leichten Widerstand – trainiert wird mit dem eigenen Körpergewicht. Kurse dauern 50 Minuten, Privatstunden gibt’s ebenfalls. Angebote unter studiolagree.de.

Das sagt der Experte: Nettes Gadget, das durchaus motivieren kann, Sport zu treiben. Denselben Fitness-Effekt dürfte aber auch klassisches funktionelles Training haben. 

Pound

Bei diesem Gruppenworkout trommelt man sich nach einer festgelegten Choreografie mit sogenannten Ripstix zum Traumkörper. Die wiegen jeweils nur knapp 120 Gramm. Die schweißtreibenden Ganzkörperübungen zu Rockmusik pushen die Ausdauer und kurbeln die Fettverbrennung an. Eben was für echte Rock-, Pardon, Sportstars. Kursangebot unter poundfit.com.

Das sagt der Experte: Klingt nach Spaß, Dynamik und Auspowern! Die Sticks haben durch ihr geringes Gewicht wenig Auswirkung. Deshalb: ideal für Untrainierte. 

*Stephan Geisler, Sportwissenschaftler und Fitness-Experte