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Erfahrungsbericht: So spare ich täglich Wasser und Energie bei der Beauty-Routine!

Mit folgenden Tipps könnt ihr wie ich eure Beauty-Routine energie- und wassersparender gestalten. | © Funke Digital
Mit folgenden Tipps könnt ihr wie ich eure Beauty-Routine energie- und wassersparender gestalten.
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Die beste Energie ist laut Bundesregierung aktuell die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Nach dieser Ansage und vor dem aktuellen Hintergrund habe ich mich, wie hoffentlich viele andere, an der eigenen Nase gepackt und bin meinen ganz normalen Alltag durchgegangen, um herauszufinden wie energieeffizient ich denn eigentlich unterwegs bin. Auch meinen Wasserverbrauch habe ich unter die Lupe genommen. Gleich vorweg: Ich will nicht den Moral-Apostel spielen, sondern euch lieber einige, hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben, die mir persönlich helfen. Mit folgenden Tipps konnte ich meine Beauty-Routine energie- und wassersparender gestalten.

Als gelernte Hair- and Makeup Artistin kam es mir nicht in den Sinn, meine inzwischen ausschweifende Beauty-Routine einfach so über Bord zu werfen. Wie spare ich also Energie und Wasser, ohne mir dafür einen Zacken aus der Krone brechen zu müssen? Das Wichtigste zuerst: Es ist einfacher, als man denkt. Ich muss nicht mal wahnsinnig viel verändern, um einen großen Effekt zu bewirken.

Mein Tipp #1: Verwendet Trockenshampoo

Ich bin schon länger ein großer Fan vom Batiste Trockenshampoo. Nun entpuppt es sich aber einmal mehr als Hero in meinem Beauty-Schrank, denn es hilft, mindestens 40 Liter wertvolles Wasser zu sparen.

Aber von Anfang an: Ich habe viele, dicke Haare und bin mit ihnen happy. Leider ist es aber ein echtes Drama sie zu waschen und föhnen, denn es kostet mich viel Zeit und, wie ich feststellen musste, auch Wasser und Energie. Der Wasserverbrauch beim Duschen liegt zwischen 12 und 15 Litern pro Minute (bis das Wasser meine Haarpracht durchdrungen hat und zur Kopfhaut gelangt, vergehen gefühlt bereits 5 Minuten). Der Gesamtverbrauch bei einem Duschgang liegt zwischen 40 und 150 Litern – wobei ich mich sicherlich im oberen Bereich bewege. Jetzt dürft ihr eines nicht vergessen: Das Wasser muss auch noch erhitzt werden. Bei diesem Prozess geht Energie drauf und beim Föhnen nach dem Waschen sowieso.

Ich habe also damit begonnen, meine Haare nicht mehr jeden zweiten oder dritten Tag zu waschen. Und hier kommt das Batiste Trockenshampoo ins Spiel. Wenn ich merke, dass mein Ansatz an Tag drei eigentlich ein Fresh-Up bräuchte, benutze ich das Naturally Trockenshampoo von Batiste und komme damit easy und frisch in den nächsten Tag. Der Duft ist dezent und der Nachher-Effekt sichtbar: Strähniges Haar wird mattiert und bekommt sofort wieder Volumen.

 

Sieht der Ansatz bereits am Abend etwas platt aus, benutze ich am liebsten das Overnight Fresh Trockenshampoo von Batiste. Es duftet herrlich entspannend und verhilft meiner Mähne quasi über Nacht zu neuer Frische, sodass ich am nächsten Morgen keinen Bad Hair Day mehr fürchten muss.

Und so funktioniert es genau:

  1. Batiste Trockenshampoo schütteln

  2. Am Haaransatz über den gesamten Kopf verteilt aufsprühen

  3. Kurz einwirken lassen und anschließend mit den Fingern einmassieren

  4. Haare durchbürsten und wie gewohnt stylen

Trockenshampoo verlängert auf diese Weise die Zeit, in der ich ohne Nass-Haarwäsche auskomme, sodass ich nur den Körper duschen muss. Und da kommen wir zu meinem nächsten Tipp…

Mein Tipp #2: Duscht mit Blick auf die Uhr!

Ich weiß, was ihr denkt: Nicht auch noch Zeitdruck unter der Dusche, bitte! ABER ich habe es getestet und mir bei jedem Duschgang einen Timer gestellt. Fakt ist, dass die Haut tägliches Duschen gar nicht wirklich braucht. Wer wie ich die Dusche am Morgen oder Abend aber nicht missen möchte, sollte die Duschzeit deshalb im Hinblick auf die Energiekosten auf fünf Minuten reduzieren. Meine Erfahrung: Fünf Minuten (zwei Lieblingssongs) reichen absolut aus und ich habe plötzlich morgens mehr Zeit und starte weniger gestresst in den Tag. Auch wichtig: Beim Einseifen den Hahn abdrehen. So braucht ihr weniger Wasser UND Produkt.

Mein Tipp #3: Setzt auf smarte Tools

Was unnötig Energie raubt, wird durch smarte Tools ersetzt! Ich habe sämtliche Glühbirnen im Bad (übrigens auch im Rest der Wohnung) durch LEDs ersetzt, die ich per App steuern kann. Außerdem habe ich einen energie-effizienten Duschkopf angebracht. On top achte ich nun besonders darauf, Geräte, die nicht benutzt werden, abzustecken. Beim Glätteisen oder Lockenstab könnt ihr übrigens schon nach der Hälfte des Stylings das Gerät abstecken und trotzdem noch weiterarbeiten. Die meisten Eisen bleiben nämlich noch richtig lange heiß und können eingesetzt werden.

Mein Tipp #4: Haare waschen 2.0

Irgendwann muss die Mähne ja dann doch mal gewaschen werden. Aber auch da kann man einiges tun, um Energie und Wasser einzusparen. Ich setze beispielsweise auf eine spezielle Haarspülung, die sich schneller auswaschen lässt und somit bis zu 27 Prozent weniger Wasser benötigt. Manchmal benutze ich aber auch einfach einen Leave-in Conditioner, dadurch spare ich mir das Auswaschen komplett. Nach dem Haarewaschen wickle ich die Haare in ein dickes Handtuch. Lufttrocknen würde bei meinen Haaren leider viel zu lange dauern, ist aber die beste Möglichkeit Energie zu sparen. Ich lasse die Haare stattdessen so lange im Handtuch trocknen, bis sie etwa zu 60 Prozent trocken sind. Anschließend föhne ich die Haare auf der Kalt-Föhnstufe (ist sowieso besser fürs Haar). Diese spezielle Einstellung am Föhn braucht weniger Energie. Da ich meine Haare meistens abends wasche, flechte ich die Mähne anschließend zu zwei Zöpfen. Am nächsten Morgen habe ich dann welliges Haar, ohne dass ich auch nur den Lockenstab herauskramen musste. So schlage ich ganz viele Fliegen mit einer Klatsche.

Wenn ihr diese Tipps zusammen mit dem Batiste Trockenshampoo in eure Beauty-Routine einbaut, könnt ihr Geld, Zeit und Aufwand sparen und trotzdem jederzeit schön gestylt aussehen. Probiert es aus!

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