Hilfe bei lichter werdendem Haar

Haarausfall bei Frauen: So wirkt ihr Haarausfall entgegen!

Frau schaut besorgt ihr Haar an | © gettyimages.de | fizkes
Die Mähne wird dünner und nichts hilft? Wir verraten, wie ihr Haarausfall effektiv entgegenwirkt!
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Wir verlieren täglich etwa 80 bis 100 Haare- das ist völlig normal, hat mit Haarausfall noch nichts zu tun und entspricht dem normalen Haarzyklus. Werden es jedoch deutlich mehr, was man an der Bürste oder am verstopften Abfluss erkennen kann, bekommen wir oftmals Panik und ein ungutes Gefühl. Denn unsere Haare haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Viele bemerken auch mit zunehmendem Alter, dass die Haare dünner werden und fühlen sich dabei verunsichert. Warum lässt mein Haar mich im Stich? Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen sind vielfältig, tatsächlich sind rund 40 Prozent vom erblich bedingten Haarausfall betroffen. Shampoos gegen Haarausfall und wachstumsfördernde Tinkturen helfen oftmals nicht weiter. Aber was tun gegen Haarausfall? Wir erklären, was ihr trotz erblich bedingtem Haarausfall für mehr und dichteres Haar tun könnt.

Haarausfall: Ursachen und Lösungen

Wenn Tag für Tag mehr Haare ausgehen und das Haar immer dünner zu werden scheint, ist das eine große Belastung. Besonders für Frauen, die sich gerne stylen und Frisuren austesten, kann Haarausfall zum Problem werden. Viele Hairstyles sehen mit lichtem Haar einfach nicht mehr so aus, wie man es gerne möchte, stattdessen greift man immer öfter zu Toupierkamm oder Ansatzsprays, um lichte Stellen zu verdecken.

Das Leben stellt uns vor viele Herausforderungen, die genau so Herausforderungen für unser Haar sein können. Doch als starke Frauen haben wir das Ziel, selbstbewusst durch alle Phasen zu gehen. Und so stellen wir uns dem Haarausfall: Wir zeigen euch die häufigsten Ursachen für Haarverlust auf und verraten, was dagegen hilft.

Hormonell (erblich) bedingter Haarausfall

Viele Frauen bemerken zu ihrem Leidwesen, dass besonders während der Wechseljahre die Haare vermehrt ausfallen. Hinter diesem Haarausfall steckt in den meisten Fällen der hormonell erblich bedingte Haarausfall (auch androgenetische Alopezie genannt). Aber auch schon vor dem Einsetzen der Wechseljahre können Frauen mit der androgenetischen Alopezie zu kämpfen haben. Doch was passiert da eigentlich?

Mit zunehmendem Alter nimmt die Östrogenproduktion bei Frauen (meist zwischen 45 und 55 Jahren) langsam aber deutlich ab. Dieses spielt jedoch eine zentrale Rolle beim Stoffwechsel für Haut und Haare. Durch den sinkenden Östrogenspiegel gerät der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht: Verringert sich die Östrogenkonzentration im Körper, kann das Gegenspielerhormon Dihydrotestosteron (aktive Form des Testosteron) stärker wirken. Viele Haarfollikel reagieren unglücklicherweise überempfindlich auf das Hormon und werden dadurch teilweise unterversorgt oder verkümmern im schlimmsten Falle. Die Folge: Das Haar wächst nur noch kraftlos und dünn und droht manchmal ganz auszufallen. 

Anzeichen für erblich bedingten Haarausfall

Ihr fragt euch, wie ihr festellen könnt, ob ihr vom hormonell erblich bedingten Haarausfall betroffen seid? Zuerst hilft es, sich an der Haargeschichte der Eltern zu orientieren, denn die androgenetische Alopezie ist erblich bedingt. Litt eure Mutter während oder nach den Wechseljahren unter schütter werdendem und dünnem Haar, so ist es wahrscheinlich, dass sich der erblich bedingte Haarausfall auch bei euch bemerkbar machen wird. Denn die Alopezie wird vom Vater oder von der Mutter auf die Kinder vererbt. Der Erbgang ist polygen, es sind also mehrere Gene beteiligt.

Als nächstes beobachtet ihr am besten, an welchen Stellen sich der Haarverlust zeigt. Väterlicherseits wird die androgenetische Alopezie meist an den sogenannten Geheimratsecken sichtbar. Mütterlicherseits lichtet sich das Haar typischerweise am Scheitel. Das Haar wird dort besonders dünn und erscheint kraftlos. Auch der Friseur oder die Friseurin sollte mitbeobachten! Vom einstigen dichten, voluminösen Ansatz keine Spur mehr? Sämtliche Maßnahmen und Mittelchen von außen scheitern? Dann ist so gut wie sicher: Die Haarwurzeln sind am "Verhungern"!

 

Die Lösung bei hormonell erblich bedingtem Haarausfall: Priorin Kapseln

Die Ursachen kennen wir nun, aber was kann man nun konkret tun? Eins ist sicher: Shampoos und Tinkturen vom Haarsalon helfen hier leider nicht mehr! Die Antwort: Die Haarwurzeln so schnell wie möglich mit den notwendigen Nährstoffen versorgen. Das richtige Mittel und die entsprechende Beratung dazu bekommt ihr in der Apotheke:

Priorin Kapseln* enthalten hochkonzentrierte Mikronährstoffe, welche die Haarfollikel nähren und so das Haarwachstum bei erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen fördern. Die Haarwurzeln werden so reaktiviert. Der 3-fach Mikronährstoffkomplex aus Hirseextrakt, Vitamin B5 und L-Cystin nährt das Haar von innen.

Das Einzige, was ihr dann noch tun müsst: Geduld haben. Die Wirkung auf das Haarwachstum ist belegt1,2, bis die ersten Ergebnisse aber sichtbar werden, kann es 12 Wochen dauern. Je zeitiger man bei den ersten Anzeichen für erblich bedingten Haarausfall mit der Behandlung durch Priorin Kapseln beginnt, desto besser! 

Übrigens gehören die Priorin Kapseln nicht zu den Nahrungsergänzungsmitteln, wie viele vielleicht meinen könnten, sondern sie haben FSMP Status (steht für food for special medical purposes). Für diesen besonderen Status, zu Deutsch "Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke", muss der Nutzen bei einer medizinisch anerkannten Krankheit durch wissenschaftliche Studien geprüft und erwiesen sein.3

Weitere mögliche Ursachen für Haarausfall

1. Haarausfall durch Stress:

Übermäßiger, anhaltender Stress ist Gift für unseren Körper - und ein echter Haarkiller. Zudem ernähren sich gestresste Frauen häufig ungesund, was sich negativ auf die Darmgesundheit auswirkt und damit eine ganze Reihe weiterer Beschwerden nach sich ziehen kann. Ein Teufelskreis, den es unbedingt zu durchbrechen gilt. Da hilft nur striktes Stress abbauen: feste Pausen und Auszeiten für sich selbst (z.B. Meditation), gesunde Ernährung auch im Büro und regelmäßige Bewegung (z.B. Yoga). 

2. Haarausfall durch Nährstoffmangel z.B. Eisenmangel

Eisenmangel ist ein häufiger Grund für Haarausfall. Frauen benötigen etwa 15 mg Eisen, Männer zirka 10 mg Eisen pro Tag. Liegt ein Mangel vor (häufig in Schwangerschaften oder während der Periode sowie bei sehr sportlich aktiven Menschen oder Vegetarieren/Veganern) sind neben Haarausfall auch Müdigkeit und allgemeine Erschöpfung mögliche Symptome. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem dunkelgrünem Blattgemüse, Nüssen, Ölsaaten und Fleisch hilft in vielen Fällen. Ansonsten ist ein Blutcheck in Sachen Eisen bei den ersten Anzeichen von Haarausfall eine wichtige Maßnahme. 

3. Krankheitsbedingter Haarausfall

In seltenen Fällen sind auch Autoimmunerkrankungen, Essstörungen, Schilddrüsenprobleme (Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse) oder Blutarmut Grund für schütteres Haar und Haarausfall. Hier ist der Gang zum Arzt oder zur Ärztin unumgänglich.

Angewohnheiten, die Haarausfall begünstigen können

Neben körperlichen Ursachen können auch schlechte Angewohnheiten und falsche Verhaltensweisen Haarausfall begünstigen. 

Ungesunder Lebensstil & Ernährung

Unsere Haare sind ein guter Indikator für die allgemeine Gesundheit. Die Ernährung, und damit Nährstoffversorgung des Körpers, spielt eine entscheidende Rolle für die Neubildung und das Wachstum von Haaren. Ein hoher Stoffwechselumsatz sowie diverse Nährstoffe sorgen für gesundes, volles Haar und so verwundert es nicht, dass es gerade bei Radikal- und Crash-Diäten häufig zu Haarausfall kommt. Oft zeigt sich das volle Ausmaß erst 6 bis 12 Wochen nach einer radikalen Diät. Auch den Haaren zu Liebe sollte man daher auf solche Diäten verzichten und auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse, Vollkornprodukten und Milchprodukten setzen.

Zu viel UV-Strahlung

Besonders im Sommer ein Thema: UV-Strahlung. Zu viel ist nicht nur Gift für die Haut, auch die Haare leiden. Durch zu viel Sonne können Haare leichter abbrechen oder ausfallen. Deshalb sollte man auch für das Haar immer UV-Schutz (in Form von Sprays) benutzen oder eine Kopfbedeckung tragen.

Zu streng gebundene Frisuren 

Top-Knots und Dutt-Frisuren sind ein großer Trend - werden die Haarknoten jedoch lange Zeit zu streng gebunden, kann das die Haarwurzeln schädigen und Haarausfall begünstigen. Auch ein streng gebundener Pferdeschwanz oder Cornrows strapazieren die Haare auf Dauer und können zudem auch Kopfschmerzen bedingen. Besser: Das Haarband nicht immer an gleicher Stelle frisieren, die Haare auch mal offen tragen oder nur locker zusammenbinden.

Eine schöne Möglichkeit: ein locker gebundener Messy Bun. Ist nicht nur gut für die Haare, sieht auch noch umwerfend aus!

Mit diesem Wissen und den Tipps seid ihr jetzt bestens gewappnet gegen Haarausfall und wisst, was ihr tun könnt. Auch erblich bedingter Haarausfall ist, wenn ihr rechtzeitig handelt, in den Griff zu bekommen und dichtem, vollen Haar steht nichts mehr im Weg.

*Priorin Kapseln sind ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke und zum Diätmanagement bei hormonell erblich bedingten Haarwachstumsstörungen und Haarausfall bei Frauen bestimmt.

1 Gehring W, et al. Das Phototrichogramm als Verfahren zur Beurteilung Haarwachstumsfördernder Präparate am Beispiel einer Kombination von Hirsefruchtextrakt, L-cystin und Calciumpantothenat - Ergebnisse einer in vivo Untersuchung bei Frauen mit androgenetischem Haarausfall. H+G Zeitschrift Für Hautkrankheiten. 2000;75:419-423.

2 Bühling KJ. Therapie der androgenetischen Alopezie. Frauenarzt. 2014;55(3):280-282

3 Positionspapier des BVL und des BfArM. Charakterisierung von Lebensmitteln für besondere medizinische Zwecke (bilanzierten Diäten). 12. September 2016.

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