Sport für die Psyche

Diese Sportarten helfen gegen Depressionen und Angst

Frau beim Joggen.  | © iStock / Jacob Lund
Diese drei Sportarten helfen gegen Depressionen.
Foto: iStock / Jacob Lund

Sport und Bewegung halten uns nicht nur körperlich fit, sie haben auch einen positiven Effekt auf unseren Kopf. Warum gerade diese drei Sportarten helfen, Angstgefühlen und Depressionen zu bewältigen, lässt sich wissenschaftlich begründen.

Kann man seinen negativen Gedanken und Gefühlen davonlaufen? In gewisser Weise schon, denn Joggen ist eine von drei Sportarten , die nachweislich dabei helfen können, Depressionen und Angstzuständen entgegenzuwirken. Dabei geht es nicht nur darum, sich physisch auszupowern.

Der heilende Sportsgeist

Unsere mentale Gesundheit und unser Körper sind nun mal eng miteinander verknüpft und können sich gegenseitig beeinflussen, erklärt der Psychologe und Autor Ben Michaelis. Und auch wenn eine Rücksprache mit dem Arzt in jedem Fall zu empfehlen ist, kann regelmäßiger Sport die Verbesserung psychischer Probleme unterstützen.

Warum gerade diese drei Sporarten uns mental helfen, begründet der Mediziner so:

Laufen

Eine Laufeinheit hat viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und auch für die Psyche sind Joggingrunden ein echter Stimmungs-Booster. Denn das Laufen könne nachhaltige Veränderungen durch die Ausschüttung der "Wohlfühlhormone" Serotonin und Noradrenalin bewirken. Schon während und auch nach dem Sporteinheit. Außerdem hätten die wiederholenden Bewegungen einen meditativen Effekt auf unser Gehirn.

(Wald-)Wanderungen

Erstens habe die Natur eine entschleunigende Wirkung auf uns und zweitens sei vor allem ein "Baum-Bad" besonders wirkungsvoll. Warum ausgerechnet verrottende Bäume eine positive Wirkung bei Angstzuständen haben, begründet Ben Michaelis damit, dass diese chemische Stoffe gegen den eigenen Zerfall abgeben, die wiederum eine beruhigende Wirkung auf ihr Umfeld habe. Auch eine Studie aus 2015 habe nachgewiesen, dass ein 50-minütiger Spaziergang in der Natur, Angstvorstellungen reduzieren und die Gedächtnisleistung verbessern konnte.

Yoga

Diverse Untersuchungen haben die ausgleichenden Auswirkungen von Yoga auf unsere Psyche bereits nachweisen können. In 25 von 35 Studien war eine entscheidende Verringerung von Stress und Angstsymptomen belegt worden. Neben dem Stretching und der Stärkung der Körpermitte seien vor allem die Atemübungen ein echtes Gesundheitsplus, das unser Gedankenkarussell beruhigt und besänftigt.