Stress lass nach!

Was bei innerer Unruhe & Schlafstörungen hilft

Innere Unruhe kann viele Ursachen haben. Akuter Stress beispielsweise | © iStock | Cecilie_Arcurs
Innere Unruhe kann viele Ursachen haben. Akuter Stress beispielsweise.
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Tagsüber ist man erschöpft und für nichts zu gebrauchen, doch nachts bekommt man kein Auge zu: Frauen, die mit innerer Unruhe und Schlafstörungen zu kämpfen haben, kennen diese Probleme nur zu gut. Doch fehlender Schlaf schränkt nicht nur den Alltag und das Wohlbefinden ein, auf Dauer macht Schlafentzug auch krank.

Häufige Ursachen für innere Unruhe

Innere Unruhe kann viele Ursachen haben. Akuter Stress beispielsweise, wie er bei einem Jobwechsel oder Umzug auftritt, kann kurzfristig ein Auslöser sein. Dies geht aber in aller Regel wieder vorbei. Viele Frauen leiden jedoch über lange Zeiträume unter Nervosität und Unruhe. Grund sind hier häufig Mehrfachbelastungen, auch psychische Belastungen oder eine allgemein ungünstige Lebensführung können ursächlich sein. Was häufig fehlt ist der Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung. 

Doch kein Grund zu verzagen: Mit den richtigen Tipps ist es möglich den Teufelskreis aus Stress, innerer Unruhe und Schlafstörungen zu durchbrechen!

Mit der Kraft der Natur gegen innere Unruhe

Warum sich nicht die heilende Kraft der Natur zugute machen, um innere Unruhe und Schlafstörungen zu lindern? Lavendelöl gilt hier als erstes Mittel der Wahl. Es wirkt ausgleichend und fördert den Schlaf. Das ist wissenschaftlich belegt. So zeigte eine Studien-Analyse der Universitäten München und Wien, bei der die Daten von fast 700 Patienten ausgewertet wurden, dass das pflanzliche Arzneimittel Unruhezustände lindert und damit auch den Schlaf verbessert.

Und Lavendelöl bietet weitere Vorteile: Es ist gut verträglich, macht tagsüber nicht müde und schränkt auch die Reaktionsfähigkeit nicht ein. Somit kann man es bedenkenlos über mehrere Wochen oder Monate anwenden, bis sich die innere Unruhe gelegt hat. Es macht zudem nicht abhängig und auch ein Gewöhnungseffekt ist nicht zu befürchten.

Geregelter Tagesablauf für mehr Ruhe

Bei innerer Unruhe gilt es die Nerven zu beruhigen - ein geregelter Tagesablauf kann hier besonders hilfreich sein. Bestenfalls geht man jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und steht morgens um die gleiche Zeit auf. Damit der Schlaf auch erholsam ist, sollte man etwa drei Stunden vor der Bettruhe keine Mahlzeiten mehr zu sich nehmen, auch Alkohol ist abends tabu.

Tagsüber empfiehlt es sich drei feste Mahlzeiten einzunehmen, statt ständig zu snacken - idealerweise zu den ungefähr gleichen Uhrzeiten. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich einen kleinen Mittagsschlaf gönnen. Jedoch nicht länger als eine halbe Stunde, um nicht in eine Tiefschlafphase zu kommen. Ist das der Fall, benötigt man bis zu einer Stunde, um wieder fit zu werden.

Entspannungsübungen zum Stress abbauen

Frau bei einer Entspannungsübung auf der Yogamatte | © iStock | PeopleImages

Körperliche Betätigung

Das mitunter beste Mittel zum Stressabbau ist Sport! Wer kennt nicht das wohlig-gute Gefühl, wenn man sich nach körperlicher Ertüchtigung zufrieden aufs Sofa fallen lässt? Denn auf die körperliche Anspannung erfolgt automatisch körperliche Entspannung. Deshalb ist es immens wichtig, Sporteinheiten in den Alltag einzubauen - und seien es nur kurze, regelmäßige Einheiten. Radfahren, Joggen oder Yoga wirken entspannend und man braucht keine teure Fitnessstudio-Mitgliedschaft. Dank Youtube und Co. kann man beispielsweise ein Yoga- oder Pilates-Workout ganz einfach zuhause im Wohnzimmer durchführen!

Yoga-Übungen für Einsteiger und Fortgeschrittene

Yoga Übung Dreieck | © iStock | da-kuk

Digital Detox

Wer ständig erreichbar ist und bei jedem Signalton sein Handy checkt, sollte es unbedingt mal mit Digital Detox versuchen. Sprich: bewusste Pausen und Auszeiten von Handy und Internet, denn die ständige Erreichbarkeit ist ein immenser Stressfaktor. Das Schlafzimmer sollte grundsätzlich handyfreie Zone sein, denn das Blaulicht des Displays verhindert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Zudem verhindern ständige Töne oder Lichtsignale, dass man wirklich zur Ruhe kommt!

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