So klappt's mit dem Traumjob

Bewerbungsgespräch: 10 hilfreiche Tipps

Gruppe von Bewerbern vor einem Vorstellungsgespräch | © iStock | PeopleImages
Gute Vorbereitung ist beim Bewerbungsgespräch alles
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Mit nur 10 kleinen Tipps behaltet ihr einen kühlen Kopf - und kriegt den Traumjob. Hoffentlich.

1. Das perfekte Timing für das Vorstellungsgespräch

Wenn ihr die Wahl habt – sucht euch die Zeit des Bewerbungsgesprächs ganz gezielt aus. Im besten Fall den Termin nicht auf einen Montag oder Freitag legen. Montags bereiten sich die Leute auf die Woche vor, Freitags aufs Wochenende. Ebenso nicht zu früh morgens, zu spät abends oder kurz vor dem Mittagessen. Optimal: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag am Vormittag gegen 10:30 Uhr.

2. Bewegung entspannt vor dem Bewerbungsgespräch

Um am entscheidenden Tag dem Lampenfieber entgegen zu wirken, geht vorher eine Runde joggen oder macht anderen Sport, denn Bewegung baut Stress ab. Auch gut: laufen, wenn möglich, zu dem Termin, statt mit der Tram oder mit dem Auto zu fahren und dabei ruhig ein- und ausatmen. Genug Zeit für den Weg einplanen, um nicht in Zeitdruck zu geraten.

3. Allheilmittel-Tee

Klingt profan, hilft aber wahre Wunder: Wer am Abend vorher vor Aufregung ganz hibbelig ist, sollte sich eine große Kanne Entspannungstee kochen und tief durchatmen. 

4. Im Vorstellungsgespräch Getränke immer annehmen

Noch nie darüber nachgedacht? Wenn Ihnen am Anfang des Gespräches ein Getränk angeboten wird, nehmen Sie auf jeden Fall an. Am besten ein Getränk ohne Kohlensäure auswählen. Hilft gegen einen trockenen Hals und gibt bei schwierigen Fragen die Gelegenheit, länger über die Antwort nachzudenken. Das Glas dabei nicht zwischen sich und Gesprächspartner stellen, das wirkt wie eine Barriere. Lieber seitlich abstellen.

5. Die eigene Geschichte gut vorbereiten

Fast immer soll der Bewerber am Anfang etwas über sich selbst erzählen – darauf sollte man vorbereitet sein. Am besten einen schönen roten Faden ausdenken, spannende Schlüsselmomente und bestenfalls "Storytelling" betreiben. Auf keinen Fall nur den Lebenslauf runterrattern, sondern zeigen, was einen besonders macht.

6. Positiv auffallen und dem Gegenüber im Kopf bleiben

Schickt nach dem Bewerbungsgespräch eine Mail an den Ansprechpartner - nicht, um zu "schleimen", sondern um sich für das nette Gespräch zu bedanken und das aktive Interesse an der Stelle zu betonen. Wichtig dabei ist, weder zu aufdringlich noch zu übertrieben zu wirken. Zum einen hilft es, positiv aufzufallen,  zum anderen können kleine Patzer aus dem Bewerbungsgespräch nachgebessert werden. Gut gemacht, können Dankes-Mails eine enorme Kraft entwickeln und die Chancen auf den Job erhöhen.

7. Small Talk mit Komplimenten beginnen

Während der Begrüßungszeit geht es vor allem darum, einen positiven ersten Eindruck zu schaffen. Sätze wie "Was für eine schöne Aussicht" oder "Eine tolle Lage haben Sie hier" sind dafür der perfekte Einstieg. Klingt sehr simpel, aber ob wir jemanden sympathisch finden, entscheidet sich bereits nach rund 20 Sekunden - und leichter geht das tatsächlich, wenn man Komplimente bekommt. Vorsicht, bitte hier nicht plump werden, das bewirkt das Gegenteil. 

8. Entspannung, bitte!

Aktives Ausschütteln sieht im ersten Moment seltsam aus, aber lohnt sich. Aufrecht und schulterbreit hinstellen. Den ganzen Körper ausschütteln und die Gliedmaßen locker hin und her baumeln lassen, bis alle Spannungen gelöst sind.

9. Laut Nachdenken im Vorstellungsgespräch

Kennt man: Beim Bewerbungsgespräch wird man auf Herz und Nieren getestet, da passiert es leicht, dass man nicht sofort auf jede Frage eine Antwort hat. Dann bloß nicht nervös werden - bei schweren oder analytischen Fragen einfach laut nachdenken und versuchen sich so der Antwort anzunähern. So kann der potentielle neue Arbeitgeber dem Gedankengang folgen und es entsteht keine unangenehme Stille. In jedem Fall besser, als peinlich berührt zu schweigen. 

10. Der Chamäleon-Effekt

Je ähnlicher uns ein Mensch ist, sei es in Aussehen, Kleidung, Körpersprache oder Wortwahl, desto sympathischer finden wir ihn. Genauso gilt der Effekt anders herum und führt im schlimmsten Fall zu spontaner Antipathie. Nutzen Sie den sogenannten Chamäleon-Effekt: Ahmen Sie Ihr Gegenüber behutsam nach, ohne ihn dabei nachzuäffen und versuchen Sie ihm so zu suggerieren, dass sie sich ähnlicher sind, als er oder sie denkt.