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München: Die besten Sehenswürdigkeiten und Insidertipps

In München treffen altehrwürdige Gebäude auf hippe Szeneviertel und alpines Flair. | © iStock | jotily
In München treffen altehrwürdige Gebäude auf hippe Szeneviertel und alpines Flair.
Foto: iStock | jotily

Jahrhundertealte Bauwerke, jede Menge Museen, hippe Szeneviertel und unzählige Grünanlagen: München hat mehr zu bieten als das Oktoberfest, das jeden Herbst scharenweise Touristen in die Stadt lockt. In der Millionenmetropole trifft Tradition auf Moderne. Das Ergebnis: ein spannender Mix aus Großstadtflair, Gemütlichkeit und idyllischen Orten, die zum Träumen einladen. Kurzum: Bayerns Landeshauptstadt ist das perfekte Ziel für eine Städtereise zum Genießen. Diese Sehenswürdigkeiten (und Geheimtipps) sollten bei einem Besuch in München und Umgebung unbedingt auf der Liste stehen.

Top 6: Münchens wichtigste Sehenswürdigkeiten

Egal, wann man einen Trip nach München plant: Die Stadt lässt zu jeder Jahreszeit ihren Charme spielen. Im Winter gibt es in der Nähe vieler Sehenswürdigkeiten wunderschöne Weihnachtsmärkte zu entdecken, im Sommer laden zahlreiche Grünflächen in der City zum Entspannen ein. Auch für Familien mit Kindern hat München spannende To-dos zu bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch im Tierpark Hellabrunn, im Deutschen Museum oder in den Bavaria Filmstudios? Tipp für Sightseeing-Profis: Cafés, Restaurants und Sehenswürdigkeiten am besten in einer digitalen Karte bzw. App markieren. So lassen Must-Sees und neue Lieblingsplätze sich ganz einfach speichern und meist sogar im Offline-Modus ansteuern.

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1. Marienplatz, Frauenkirche und Viktualienmarkt

Der Marienplatz liegt direkt in der Münchner Innenstadt, sodass sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von dort aus problemlos zu Fuß erkunden lassen. Zum Beispiel die Frauenkirche, das Wahrzeichen der Stadt. Oder das neue Rathaus, das mit seinem Glockenspiel täglich tausende Touristen anzieht. Für einen tollen Blick über München bis in die Alpen lohnt es sich, auf den Alten Peter, die älteste Pfarrkirche der Stadt, zu steigen. Die Belohnung für die 300 Stufen, die es ohne Fahrstuhl nach oben geht: eine spektakuläre Aussicht wie auf einer Postkarte.

In der Fußgängerzone rund um den Marienplatz kommen auch Shopping-Fans auf ihre Kosten: In der Kaufinger Straße reihen sich Filialen internationaler Modeketten und Traditionskaufhäuser wie Ludwig Beck und Hirmer aneinander. Wer auf der Suche nach kulinarischen Highlights und bayerischen Schmankerln ist, sollte einen Abstecher zum Viktualienmarkt machen. Münchens größter Markt hat an sechs Tagen der Woche geöffnet. Von Obst und Gemüse bis hin zu Wein und Gewürzen finden Genießer hier alles, was ihr Herz begehrt.

2. Odeonsplatz, Residenz und Bayerische Staatsoper

Warum München auch „nördlichste Stadt Italiens“ genannt wird, wird Besuchern spätestens am Odeonsplatz klar. Nirgendwo sonst in der City ist „La Dolce Vita“ so präsent wie hier – besonders während der Sommermonate: Den Platz am südlichen Ende der Ludwigstraße säumen die Theatinerkirche im Stil des italienischen Spätbarock, die Feldherrenhalle, die der Florentiner Loggia dei Lanzi nachempfunden wurde, und das Café Tambosi, vor dem Einheimische und Touristen in der Sonne ihren Espresso genießen. Italien-Feeling vom Feinsten.

Vom Odeonsplatz aus sind weitere München-Sehenswürdigkeiten fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Zum Beispiel der Hofgarten oder die königliche Residenz, das größte Stadtschloss Deutschlands. Heute beherbergt der ehemalige Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzöge ein Museum mit Schatzkammer und zählt zu den imposantesten Gebäuden der Münchner Innenstadt. Unweit der Residenz befindet sich die Bayerische Staatsoper, eines der weltweit führenden Opernhäuser, das Kulturfans jährlich mit rund 400 Vorstellungen begeistert.

3. Englischer Garten, Eisbachwelle und Friedensengel

Erstaunlich, aber wahr: Der Englische Garten in München ist größer als der New Yorker Central Park. Im Sommer ist Münchens grüne Lunge eine beliebte Anlaufstelle, um sich zu sonnen, im Schwabinger Bach abzukühlen, Federball zu spielen oder einfach nur zu relaxen. An warmen Tagen ist der „E-Garten“ normalerweise brechend voll. Je weiter man sich aber Richtung Norden bewegt, desto ruhiger wird es – und umso mehr Grün hat man für sich alleine.

Bevor es in den Englischen Garten geht, lohnt sich übrigens ein Stopp an der Eisbachbrücke neben dem Haus der Kunst. Hier kann man Wellenreiter beobachten, die auf der Eisbachwelle surfen – selbst an klirrend kalten Wintertagen. Wer Sonnenuntergänge liebt, sollte abends dem Friedensengel einen Besuch abstatten. Das Denkmal mit der goldenen Siegesgöttin Nike an der Spitze ist rund zehn Gehminuten von der Eisbachwelle entfernt und belohnt Besucher mit einem wunderschönen Ausblick auf die Isar, Luitpoldbrücke und Prinzregentenstraße.

4. Schloss Nymphenburg

Im Westen von München ist das Nymphenburger Schloss ein Muss für alle, die Märchenschlösser à la Disney lieben. Mit 632 Metern Spannbreite ist der Gebäudekomplex größer als das weltbekannte Schloss Versailles in Paris. Die dazugehörigen Museen informieren über die Geschichte der Stadt, der umliegende Schlosspark lädt zu romantischen Spaziergängen (oder einer Joggingrunde) ein.

5. Olympiapark

Der Olympiapark erstreckt sich auf 850 Quadratmetern im Stadtteil Milbertshofen-Am Hart. Ursprünglich wurde das Gelände für die Olympischen Spiele 1972 angelegt, bis heute finden dort Großevents wie Konzerte, Festivals und Messen statt. Daneben ist das Areal im Münchner Norden auch wegen Sehenswürdigkeiten wie dem Olympiaturm, dem Olympiastadion oder der BMW Welt einen Besuch wert.

6. Glockenbachviertel und Isar

In Münchens Szeneviertel Nummer eins kann man bei einem ausgedehnten Nachmittagsspaziergang viele Lädchen und kleine Boutiquen entdecken. Egal ob Schmuck, vegane Fashion oder gemütliche Cafés: Das Glockenbachviertel hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. In den vielen Bars rund um den Gärtnerplatz tummeln sich vor allem am Wochenende unzählige Nachtschwärmer, um Freunde zu treffen und vorzuglühen, bevor es weiter zum Partymachen geht. Ein paar Schritte ums Eck ist man direkt an der Isar. In den Sommermonaten nutzen Stadtbewohner und Touristen das Flussufer auf Höhe der Reichenbachbrücke, um die Füße ins Wasser zu hängen oder bei einem kühlen Bier den Sonnenuntergang zu genießen.

München kulinarisch: 5 Geheimtipps für Cafés, Bars und Restaurants

Bayerns Landeshauptstadt hat mehr im Angebot als champagnerschlürfende Schickeria, Biergärten und deftiges Essen. In der Münchner Gastro-Szene hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Neben urigen Gaststätten und stylischen Restraurants finden sich in der City mittlerweile viele süße Cafés mit eigener Rösterei, moderne „Boazn“ (so nennen Münchner die kleinen Eckkneipen, die es in jedem Viertel gibt) und Locations, die Bar, Restaurant und Club in einem sind. Fünf Insidertipps, die (noch) nicht jeder kennt:

1. Alte Utting, Schlachthofviertel

Auf einer ausrangierten Eisenbahnbrücke mitten in München steht die Alte Utting. Früher war der Kahn als Passagierschiff auf dem Ammersee unterwegs. Heute wird er als Restaurant, Bar und Konzert-Location genutzt. Auf dem Deck, im Rumpf und auf der angebauten Holzterrasse kann man in lockerer Atmosphäre essen, trinken und feiern. Im Dezember findet auf der Alten Utting sogar ein kleiner Weihnachtsmarkt statt – die „Sternenflotte“.

Wo? Lagerhausstraße 15, 81371 München

2. Caffé Fausto, Untergiesing

Die Fausto Kaffeerösterei röstet ihre Bohnen am Auermühlbach in den Räumlichkeiten der Kraemer'schen Künstmühle. Im dazugehörigen Café kann man leckeren Cappuccino trinken, mittags Paninis snacken oder selbstgebackene Kuchen probieren. Am besten eine Packung Fausto Kaffee als Mitbringsel mit nach Hause nehmen!

Wo? Birkenleiten 43, 81543 München

3. Container Collective, Ostbahnhof

Am Ostbahnhof wirkt München urban und edgy statt blitzsauber. Fast ein bisschen wie in Berlin fühlt man sich im Container Collective im Werksviertel. Zwischen alten Übersee-Containern kann man dort auf knapp 500 Quadratmetern in Pop-up Stores shoppen, in der Bar of Bel Air den wohl besten Negroni der Stadt schlürfen oder in der Spanplatte das Tanzbein schwingen. Gleich nebenan ist das „Hi-Sky“, das größte mobile Riesenrad der Welt. Bei der rund 30-minütigen Fahrt (kann man auch mit Weißwurstfrühstück buchen) hat man einen tollen Blick auf München und die Alpen.

Wo? Atelierstraße 4, 81671 München

4. Café Gans am Wasser, Westpark

Ein Stopp am Mollsee im Westpark lohnt sich nicht nur an lauen Frühlings- und Sommertagen. Denn dort befindet sich seit 2016 das Café Gans am Wasser, ein ganzjährig geöffnetes Outdoor-Café mit vielen gemütlichen Sitzgelegenheiten, Sonnenschirmen und kleinen Zelten, die zum Verweilen einladen. Egal, ob man ein Stück Kuchen essen, frischgepresste Säfte probieren, Lesungen oder Live-Musik lauschen oder Yoga machen möchte: Langweilig wird es im Gans am Wasser nicht.

Wo? Siegenburger Str. 41, 81373 München

5. Vorhoelzer Forum, TU München

Das Rooftop-Café in der Fakultät für Architektur befindet sich auf dem Campus der Technischen Universität München mitten in der Maxvorstadt. Auf der riesigen Dachterrasse tummeln sich im Sommer Studenten, aber auch zahlreiche andere Münchner, um den Tag mit einem Drink ausklingen zu lassen. Der Panoramablick, den man vom Vorhoelzer Forum über die Innenstadt hat, reicht an klaren Tagen bis in die Berge.

Wo? Arcisstraße 21, 80333 München

Raus aus der City: Sehenswürdigkeiten im Münchner Umland

Die bayerische Gemütlichkeit hört rund um die Landeshauptstadt nicht auf: Neben den Sehenswürdigkeiten in München gibt es auch in der Umgebung zahlreiche Highlights zu entdecken – idyllische Seen, beeindruckende Berggipfel oder echte Märchenschlösser zum Beispiel. Hier kommen die besten Ausflugstipps für das Münchner Umland:

Tegernsee

Ein Abstecher zum Tegernsee ist genau das Richtige für alle, die dem Großstadttrubel für ein paar Stunden entfliehen wollen: Im Sommer gibt es nichts Schöneres, als sich in Rottach-Egern oder Bad Wiessee ein Boot zu mieten, eine Runde über den See zu fahren und die unglaubliche Aussicht zu genießen. Der Tegernsee ist aber auch ein beliebter Ausgangspunkt für den Wanderurlaub: Mit rund 650 Kilometern markierten Wanderwegen rund um den See und Wallberg, Hirschberg, Riederstein und Co. bietet die Region für jedes Fitness-Level die passende Tour.

Nach einer Wanderung rund um den See ist das Café Aran perfekt, um mit einem knusprigen Ofenbrot oder Stück Kuchen den Tag ausklingen zu lassen. Mit dem Auto ist der Tegernsee von München aus in etwa 40 Minuten zu erreichen. Wer lieber mit dem Zug unterwegs ist, fährt mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) vom Hauptbahnhof über Holzkirchen nach Tegernsee.

Eibsee

Mit seinem glasklaren Wasser zählt der Eibsee zu Bayerns schönsten Gebirgsseen. Am Fuße der Zugspitze gelegen ist er das perfekte Ausflugsziel für eine entspannte Sonntagswanderung. Bei der zweistündigen Tour hat man einen atemberaubenden Ausblick auf den See und die umliegenden Berge – vor allem, wenn die Gipfel sich auf der Wasseroberfläche spiegeln. Mit dem Auto erreicht man den Eibsee von München aus in rund eineinhalb Stunden: die A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen nehmen, am Autobahnende der B2 bis Oberau folgen und dort der B23 bis Grainau folgen.

Schloss Neuschwanstein

Definitiv ein Klassiker unter den Sehenswürdigkeiten in München und Umgebung: Das beeindruckende Schloss oberhalb von Hohenschwangau bei Füssen sieht aus, als wäre es einem Märchenfilm entsprungen. Dass Neuschwanstein Touristen aus aller Welt anlockt, ist wenig verwunderlich: Der Bau wurde im Auftrag von König Ludwig II. auf einem Felsen inmitten einer malerischen Bergszenerie errichtet und diente tatsächlich als Vorbild für das Disney-Schloss. Wer die prunkvollen Räumlichkeiten aus nächster Nähe sehen möchte, sollte den Besuch allerdings clever planen: In der Hochsaison von Juli bis September muss man auf Schloss Neuschwanstein mit langen Wartezeiten rechnen.

Chiemsee

Von München aus ist man mit dem Auto oder der Bahn in einer Stunde am Chiemsee – ideal für einen Tagesausflug. An Sehenswürdigkeiten mangelt es dem „bayerischen Meer“ nicht: Von Prien und Gstadt aus kann man für ein paar Euro auf die Herreninsel übersetzen, um Schloss Herrenchiemsee (das „bayerische Versailles“) zu bestaunen und durch die wunderschöne Parkanlage zu schlendern. Auch die Weiterfahrt auf die Fraueninsel lohnt sich: Hier gibt es zwar kein Schloss, dafür aber das Kloster Frauenwörth, die karolingische Torhalle und weitere beeindruckende historische Gebäude. Bevor es zurück nach München geht, unbedingt noch frischen Zander oder Karpfen in einem der Fischrestaurants rund um den See essen.

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