Von Pistengaudi bis Après-Sk

Skiurlaub: Die beliebtesten Skigebiete und Skihotels

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Ein Skiurlaub ist der perfekte Mix aus Sport, Natur und Hüttengaudi
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Sobald die ersten Schneeflocken fallen, zieht es Wintersportfans in Richtung Piste. Ob in Deutschland, Österreich oder Italien: Ein Ski- und Winterurlaub bietet die ultimative Abwechslung aus Wintersport, Natur, Party und leckerem Essen. Mittlerweile gibt es so viele Wintersportregionen, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Hier kommen die schneesichersten Skigebiete, die beliebtesten Skihotels und eine praktische Packliste für den nächsten Skiurlaub.

Die 9 schneesichersten Skigebiete

In Zeiten von Erderwärmung und Klimawandel wird die Schneesicherheit immer mehr zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Skigebiets. Schließlich sind viel Schnee und gut präparierte Pisten die Voraussetzung für einen schönen Skiurlaub. Diese neun Skigebiete bieten auch in der Nebensaison hervorragende Schneeverhältnisse und ein umfangreiches Angebot für Wintersportler:

1. Ischgl, Österreich: Hochburg für Après-Ski, legendäre Top-of-the-Mountain-Konzerte, die drei Mal pro Saison stattfinden, rund 90 Prozent der Pisten über 2.000 Metern, Schneesicherheit bis Mai

2. Ski Arlberg, Österreich: Paradies für Tiefschneefahrer, mit über 320 Pistenkilometern das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, Après-Ski in St. Anton, Saison von Dezember bis April

3. Sölden, Österreich: drei Dreitausender (bis 3.340 Meter), zwei Gletscher, längste Talabfahrt Österreichs mit 15 Kilometern, Saison von Oktober bis Mai

4. Obertauern, Österreich: schneereichster Wintersportort Österreichs, schneesicher auf über 2.300 Meter, über 100 Pistenkilometer, Saison von November bis Mai

5. Hintertuxer Gletscher, Österreich: einziges Ganzjahresskigebiet in ganz Österreich, 365 Tage Skivergnügen, 196 Pistenkilometer, zwölf Kilometer lange, beschneite Talabfahrt „Schwarze Pfanne“ bis Hintertux

6. Stubaier Gletscher, Österreich: das größte österreichische Gletsche-Skigebiet, nur 45 Autominuten von Innsbruck entfernt, Skifahren bis Anfang Juni möglich

7. Saas-Fee, Schweiz: umringt von mehreren Viertausendern, Gletscher auf 3.600 Metern, höchstes Drehrestaurant der Welt auf 3.500 Metern, auch als Sommerskigebiet bekannt, Saison von Juli bis Ende April

8. Zermatt-Matterhorn, Schweiz: Pisten auf über 3.800 Meter, drei Gletscher direkt am Matterhorn, über 350 leichte bis schwere Pistenkilometer, je nach Wetterlage ganzjährig geöffnet

9. Sulden am Ortler, Italien: eingerahmt von 14 Dreitausendern, eines der höchsten Skigebiete Südtirols (bis 3.250 Meter), Saison von Oktober bis Mai

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Skiurlaub mit Skipass: Tages- oder Saisonkarte?

Um im Skiurlaub überhaupt auf gesicherte und präparierte Pisten zu gelangen, ist ein Skipass notwendig. Das ist nichts anderes als eine Zeitkarte, mit der die Lifte im Skigebiet genutzt werden können. In manchen Skiorten berechtigt der Skipass sogar zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, um im Tal von A nach B zu kommen.

Die Preise und Konditionen für Skipässe variieren in den einzelnen Wintersportregionen stark und nehmen nicht selten einen großen Teil des Budgets für einen Skiurlaub ein. Daher am besten schon im Vorfeld checken, welche Art von Skipass für euren Skiurlaub am meisten Sinn macht. Das schweizerische Skigebiet Zermatt beispielsweise gehört zwar zu den besten der Welt, lässt sich seine Spitzenposition aber auch teuer bezahlen: Ein Tages-Skipass für Erwachsene kostet hier um 72 Euro.

Tagespässe sind in der Regel die teuerste Variante. Schon ab dem zweiten Tag wird es in der Regel günstiger. Wenn ihr länger bleibt, fahrt ihr mit einem Wochenpass am günstigsten. In einigen Fällen können aber auch Halbtagskarten, Morgen- oder Nachmittagspässe sinnvoll sein – vor allem, wenn man schon vorher weiß, dass man nicht den ganzen Tag auf der Piste verbringen möchte. Familien und Gruppen erhalten oft gesonderte Rabatte.

Skiurlaub mit Saison-Skipass

Für Dauerfahrer ist eine Saisonkarte eine Überlegung wert, die sich in einigen Wintersportregionen schon ab drei Wochen lohnt. Durch die Zusammenschlüsse einzelner Skigebiete zu einem Skiverbund kann man damit auch in benachbarten Gebieten fahren – zum Beispiel in Ski Arlberg, dem größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs, zu dem St. Anton, Lech-Zürs und Warth-Schröcken gehören.

Die 6 besten Skihotels in Österreich

Ob lange im Voraus geplant oder Last Minute: Ein Skiurlaub ohne passendes Hotel bedeutet nur halbes Wintersportvergnügen. Für die einen ist es ein großer Wellnessbereich, für die anderen die Nähe zur Skipiste – jeder hat so seine Vorlieben und Wünsche, wenn es um das persönliche Traumhotel geht. Hier findet man eine große Auswahl unterschiedlicher Hotels.

Sechs beliebte Skihotels für Skiurlaub in Österreich:

1. Ski-in/Ski-out: Travel Charme Ifen Hotel in Hirschegg, Vorarlberg

2. Zwischen Himmel und Erde: Panorama-Lifestyle-Hotel die berge in Sölden

3. Winterspaß trifft auf Komfort: Hotel Kesselspitze in Obertauern

4. Für Genussmenschen: Tennerhof Gourmet & Spa de Charme Hotel in Kitzbühel

5. Après-Ski-Hotspot: Hotel Trofana Royal in Ischgl inklusive Après-Ski-Hütte Trofana Alm

6. Bio- und Wellnessresort: Stanglwirt in Going am Wilden Kaiser

Tipp: Wer über Silvester Skiurlaub machen möchte, sollte die Unterkunft schon einige Monate im Voraus buchen. Die Feiertage in den Weihnachtsferien sind seit jeher beliebt für einen Abstecher in die Berge. Dementsprechend sind die beliebten Skihotels sehr schnell ausgebucht.

Skiurlaub mit Kindern

Skigebiete gibt es viele. Wer mit Kindern in den Skiurlaub fährt, hat aber meist besondere Ansprüche: familienfreundliche Hotels, kinderfreundliche Abfahrten und Lifte sowie ein umfangreiches Freizeitangebot abseits der Piste. Nur wenn diese Bedingungen stimmen, wird der Skiurlaub zum harmonischen Familienerlebnis. Genau aus diesem Grund locken viele Wintersportregionen bereits mit speziellen Familienangeboten wie vergünstigten Kinder-Skipässen oder Kinderbetreuung. Die 15 besten Skigebiete für Skiurlaub mit Kindern in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz:

1. Arber, Bayrischer Wald, Deutschland

2. Sudelfeld, Bayrischzell, Deutschland

3. Alta Badia, Südtirol, Italien

4. Seiser Alm, Südtirol, Italien

5. Serfaus-Fiss-Ladis, Tirol, Österreich

6. Hochoetz – Oetz, Tirol, Österreich

7. Wilder Kaiser Brixental, Tirol, Österreich

8. Fageralm, Salzburger Land, Österreich

9. Almenwelt Lofer, Salzburger Land, Österreich

10. Schmittenhöhe – Zell am See, Salzburger Land, Österreich

11. Hochkrimmel, Zillertal Arena, Österreich

12. Stubaier Gletscher, Innsbrucker Land, Österreich

13. Grächen, Wallis, Schweiz

14. Flumserberg, St. Gallen, Schweiz

15. Meiringen-Hasliberg, Berner Oberland, Schweiz

Packliste für den Skiurlaub

Damit der Skiurlaub – vor allem mit Kindern – wirklich perfekt wird, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Zum Beispiel warme Kleidung inklusive langer Thermo-Unterwäsche einpacken, um auf der Piste nicht zu frieren. Wer eine eigene Wintersportausrüstung besitzt, sollte sie mitnehmen, denn das Ausleihen von Skiern und Snowboards reizt das Urlaubsbudget unnötig aus. Ein guter Tipp für Tagesausflüge ist ein kompakter Skirucksack, in dem Wertsachen und Wasser Platz finden. Weitere Utensilien für den Skiurlaub, die man gerne mal vergisst:

– Ersatzhandschuhe

– Skihelm

– Rückenprotektor

– Sturmhaube

– Taschenmesser

– Skiwachs

– Thermoskanne

– Sonnencreme und Lippenpflege mit hohem Lichtschutzfaktor

– Cold Cream

– Wund- und Blasenpflaster

– Reiseapotheke inklusive Erste-Hilfe-Kit

– Krankenkassenkarte und Impfpass für den Notfall

– Schneeketten fürs Auto

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