Haarstyling

Locken machen: Die besten Tricks & Techniken

Locken selber machen: So geht's! | © iStock
Locken selber machen: So geht's!
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Lockenwickler, Papilotten, Lockenstab & Co.: Wir haben die besten Locken-Techniken im Überblick und verraten euch, wie die Locken länger halten!

Ihr seid von Natur aus nicht mit Locken gesegnet und wollt euch gelegentlich Locken machen? Wir haben die besten Tricks und Techniken, mit denen ihr schöne Locken oder sanfte Beach Waves in euer Haar zaubern könnt!

Locken über Nacht machen

Lässige Beach Waves ohne Glätteisen, Lockenwickler und Co.? Das geht! Beach Waves lassen sich mit diesem einfachen Trick super einfach selber machen. So geht's: Nach dem Haarewaschen die handtuchtrockenen Längen mit Sea-Salt-Spray einsprühen. Das Haar anschließend im Nacken zum Zopf flechten und mit einem Haargummi fixieren. Je enger der Zopf geflochten ist, desto schmaler werden die Locken. Deshalb gilt bei Beach Waves: einen lockeren Zopf flechten! Am nächsten Morgen den Flechtzopf aufmachen, eine walnussgroße Portion Volumen-Mousse in den Ansatz kneten und zum Schluss vorsichtig durchkämmen. Fertig sind die angesagten Beach Waves!

Übrigens: Wer sehr langes Haar hat, dem empfehlen wir Beach Waves statt Korkenzieherlocken. Da die Locken bei Beach Waves nicht akkurat sein müssen, ist es kein Problem, wenn sie sich nach einiger Zeit aushängen.

Locken mit dem Glätteisen machen

Mit einem Glätteisen werden die Haare nur geglättet? Falsch gedacht! Ob Beach Waves oder glamouröse Locken – mit dem Glätteisen lassen sich wunderschöne Locken machen. Man benötigt zwar ein wenig Übung, aber wenn die Technik erst einmal sitzt, sind die Locken im Handumdrehen gestylt.

Bevor ihr mit dem Locken-Styling beginnt, müssen die Haare komplett trocken sein. Damit das Haar nicht geschädigt wird, unbedingt Hitzeschutz benutzen. Die Haare anschließend gut durchbürsten und los geht's: Teilt die erste Strähne ab – das restliche Haar wird mit Klammern weggesteckt. Nun das Glätteisen (darf nicht breiter als 5 cm sein) am Haaransatz ansetzen und nach unten ziehen, wobei das Glätteisen dabei um 180° gedreht wird. Bei dem Drehwinkel darf ruhig variiert werden, damit eine lässige Wellenstruktur entsteht. Wird das Glätteisen vertikal gehalten, entstehen Korkenzieherlocken – und je horizontaler die Haltung des Glätteisens ist, desto weicher die Wellen. Arbeitet euch Strähne für Strähne vor und fixiert zum Abschluss die Locken mit etwas Haarspray.

Locken mit dem Lockenstab machen

Beim Lockenstab lassen sich Intensität und Richtung der Locken super steuern: Je breiter der Aufsatz, desto größer die Locken. So klappt's: Lockenschaum in das trockene Haar verteilen und gut durchkneten. Auch hier ist Hitzeschutz super wichtig! Einzelne Strähne um den Lockenstab wickeln, nach etwa 10 Sekunden vorsichtig lösen und auskühlen lassen. Auf diese Weise wird der gesamte Kopf bearbeitet. Zum Abschluss nach vorne Beugen und die Haare gut ausschütteln – mit Haarspray fixieren und fertig ist die Lockenfrisur!

Locken mit dem Lockenwickler machen

Auch bei Lockenwicklern gilt: Je größer der Durchmesser, desto größer die Locken. Zu Beginn ein bisschen Schaumfestiger ins handtuchtrockene Haar kneten. Die Haare anschließend in drei Partien aufteilen: Deckhaar, linke Seite und rechte Seite. Nun kann eine Strähne abgeteilt werden, die etwas dünner ist als der Lockenwickler. Die Strähne straff ziehen und mit der Spitze beginnend auf den Lockenwickler drehen. Mit einer Haarklammer fixieren, falls die Wickler allein nicht halten. Auf diese Weise Strähne für Strähne fortfahren. Wenn das gesamte Haar aufgewickelt ist, ca. 10 Minuten anföhnen und die Lockenwickler für mindestens drei Stunden in den Haaren lassen. Die Lockenwickler vorsichtig lösen, mit den Fingern das Haar in Form bringen und zum Schluss mit Haarspray fixieren.

Die schönsten Lockenfrisuren

Model Pauline Hoarau mit Lockenfrisur | © Getty Images | Claudio Lavenia

Locken mit Papilotten machen

Papilotten feiern ihr Comeback! Die mit Schaumstoff umwickelten Drahtstäbe sind nicht nur haarschonend, sondern zaubern über Nacht einen echten Lockentraum. Keine Papilotten zur Hand? Kein Problem! Papilotten lassen sich super einfach nachbasteln. Ob Küchenrolle oder Alufolie: Einfach etwa 15 cm lange Streifen abreißen und zusammenrollen bis ein langer Stab entsteht.

So geht's: Nach dem Waschen das handtuchtrockene Haar mit etwas Stylingschaum gut durchkneten und Strähne für Strähne mit der Spitze beginnend aufwickeln. Die Papilotte wird an die Haarspitze gelegt und um die eigene Achse in Richtung Kopf gedreht. Die Enden der Papilotten ineinander verdrehen, damit sie halten und so Strähne für Strähne fortfahren. Die Haare über Nacht trocknen lassen und vorsichtig aufdrehen. Mit Haarspray fixieren und fertig sind die Papilotten-Locken.

Übrigens: Werden die Haarsträhnen vor dem Aufwickeln noch gezwirbelt, verstärkt sich der Lockeneffekt und es entstehen romantische Korkenzieherlocken!

Und natürlich gibt's auch noch die Möglichkeit einer Dauerwelle. Hier informieren wir über neue Techniken, Dauer und haltbarkeit einer Dauerwelle

Wie halten Locken am besten?

Immer wieder das gleiche Problem: Man hat ewig gebraucht um sich die perfekten Locken zu machen und keine Stunde später, sind die Haare wieder glatt! Damit die frisch gedrehten, gewickelten oder geflochtenen Locken beim nächsten Styling länger halten, gilt hier: Weniger ist mehr. Zu viel Haarspray kann die Haare zusätzlich beschweren. Vor allem bei feinem Haar passiert es oft, dass die Locken sich durch ihr Eigengewicht aushängen. Vor dem Locken machen empfiehlt sich eine walnussgroße Portion Schaumfestiger in die Haare zu kneten – so lassen sich die Locken leichter stylen und halten länger.

Ihr habt bereits Locken und wollt wissen, wie man sie richtig pflegt? Dann bitte hier entlang: So pflegt ihr eure Naturlocken.