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Diese 5 Red Flags in einer Beziehung sind eigentlich Green Flags

Mann trägt Freundin Huckepack | © Getty Images/PeopleImages
Von diesen vermeintlichen Red Flags solltest du dich nicht abschrecken lassen
© Getty Images/PeopleImages

Manchmal können bestimmte Verhaltensweisen oder Eigenschaften in einer Beziehung als "Red Flags" interpretiert werden, obwohl sie tatsächlich positive "Green Flags" sind. Wir zeigen dir, welche Dinge in einer Beziehung gar nicht so schlimm sind, wie sie vielleicht auf den ersten Blick scheinen und die einer Beziehung eigentlich sogar guttun. 

Diese vermeintlichen Red Flags, sind eigentlich positiv:

1. Nach einem Streit Freiraum brauchen

Nach einem Streit benötigen einige etwas Zeit für sich, was den Eindruck erwecken kann, dass sie von Problemen weglaufen. In Wahrheit kann sich dahinter eine Bewältigungsstrategie befinden, um Gedanken zu sammeln, sich abzureagieren und herunterzukommen. Denn der Versuch, in der Hitze des Gefechts zu bleiben und zu reagieren, kann oft sogar mehr Schaden anrichten. Solange dein*e Partner*in danach wieder zurückkommt, um ein Gespräch über das Problem zu führen, ist gegen ein wenig Freiraum nichts einzuwenden.

2. Wenig Erfahrung mitbringen

Dein*e Partner*in war entweder immer nur in kurzfristigen oder sogar noch nie in einer Beziehung, weshalb du zunächst vielleicht Bedenken haben könntest, ob er oder sie auch die richtigen Qualitäten für eine Partnerschaft mitbringt. Schließlich zeigt uns jede gescheiterte Beziehung, was wir uns von einer Partnerschaft (nicht) erhoffen und lässt uns viel über uns selbst lernen. Aber: Viele bringen nach einer Beziehung auch Ballast und schlechte Erfahrungen mit sich, die sich auf eine neu eingegangene Beziehung negativ auswirken können. Jemand ohne oder mit nur wenig Erfahrung ist quasi ein leeres Blatt und geht womöglich offener und optimistischer an eine Beziehung heran.

3. Sich selbst an erster Stelle setzen

Damit ist nicht gemeint, dass du alle Bedürfnisse deines oder deiner Partner*in ignorierst und nur deinen Willen durchsetzt, denn das wäre egoistisch und unreif. Es ist aber ein Fakt, dass du besser zu einer Partnerschaft beitragen kannst, wenn du selbst emotional ausgeglichen und glücklich bist. Indem du für dein Wohlbefinden sorgst, schaffst du eine gesunde Grundlage für deine Beziehung. Das Sprichwort "You can't pour from an empty cup" erklärt es treffend: Aus einer leeren Schale kann keiner schöpfen. Wer sich nicht gut um sich selbst kümmert, kann sich auch nicht um andere kümmern.

4. Eigene Interessen haben

Ein*e Partner*in, der oder die Wert auf persönliche Unabhängigkeit und Zeit für sich legt, könnte fälschlicherweise als Einzelgänger*in gesehen werden, der sich in einer Beziehung gerne abschottet. Tatsächlich ist es jedoch ein Zeichen von gesunder Selbstpflege. Solange dein*e Partner*in dir in deiner Anwesenheit die volle Aufmerksamkeit schenkt, solltest du ihm oder ihr seine oder ihre Hobbys lassen und die Zeit, die er oder sie für sich nutzt, mit eigenen Interessen und Hobbys füllen.

5. Sich langweilen

Uns wird oft die Vorstellung vermittelt, dass eine Beziehung rund um die Uhr aufregend sein muss. In Wahrheit gibt es in jeder Beziehung Höhen und Tiefen, zu denen auch mal langweilige Momente gehören. Das muss aber nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein. Meist ist das ein Zeichen einer sicheren Beziehung, wenn sich eine Art Routine entwickelt zwischen euch beiden. Wenn Langeweile auftritt, könnt ihr die Gelegenheit außerdem nutzen, um über eure Beziehung nachzudenken und eure Ziele, Werte und Wünsche zu überprüfen. Dies kann zu tiefen Gesprächen führen und euch helfen, eure Beziehung zu vertiefen.

 

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